Mit zwei Abschlussfeiern an einem Nachmittag verabschiedete die RWU am 19. Juni die Absolventinnen und Absolventen der Fakultäten Maschinenbau sowie Technologie und Management. Insgesamt 97 Studierende nahmen ihre Zeugnisse entgegen und feierten gemeinsam mit Familien, Freundinnen und Freunden den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums.
„Sie haben sich Zeit genommen und damit die Grundlage für ihren weiteren Weg geschaffen“
Den Auftakt machte die Fakultät Maschinenbau im Hauptgebäude der RWU. Prorektorin Professorin Dr. Heidi Reichle stellet in ihrem Grußwort den Begriff „Zeit“ in den Mittelpunkt. Die Absolventinnen und Absolventen hätten sich bewusst Zeit für ihr Studium genommen und damit die Grundlage für ihren weiteren Weg geschaffen. Für die Zukunft gab sie ihnen mit auf den Weg, sich weiterhin Zeit für die Dinge zu nehmen, die ihnen wichtig sind. Passend dazu zitierte sie den Schriftsteller Ernst Ferstl: „Zeit, die wir uns nehmen, ist die Zeit, die uns etwas gibt.“
Neben der Übergabe der Urkunden wurden auch herausragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet. So ging der Preis der TWS Netz GmbH, überreicht durch Helmut Hertle, an Edward Tiessen (Energie- und Umwelttechnik) für seine Arbeit zur Konzeptentwicklung für den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur am Beispiel der Stadt Friedrichshafen. Den Preis des Vereins Deutscher Ingenieure, vertreten durch Dr. Thomas Oberländer, erhielt Michael Binder (Energie- und Umwelttechnik) für seine simulationsgestützte Analyse der Effizienz der Trinkwasserbereitung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Mareike Hild (Maschinenbau) wurde für ihre Arbeit über verschraubte Multimaterialverbindungen mit dem Preis des Steinbeis Transferzentrums Friedrichshafen ausgezeichnet, den Professor Dr. Michael Niedermeier überreichte.
Insgesamt verabschiedete die Fakultät Maschinenbau 39 Absolventinnen und Absolventen. Beim anschließenden Sektempfang im Foyer bot sich Gelegenheit, auf die erreichten Leistungen anzustoßen und Erinnerungen an die Studienzeit auszutauschen.
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Am frühen Abend setzte die Fakultät Technologie und Management die Feierlichkeiten im Schlossbau fort. Dekan Professor Dr. Nils Hagen würdigte in seiner Ansprache die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Mit dem Studienabschluss gebe es nicht nur ein Zeugnis, es gehe auch ein Lebensabschnitt zu Ende. Hinter dem Erfolg stünden Entscheidungen, Zweifel, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Gerade das Verlassen der gewohnten Umgebung und das Betreten von Neuland habe viele geprägt und wachsen lassen.
Die Studiendekaninnen und Studiendekane übergaben die Abschlussurkunden und ehrten die besten Absolventinnen und Absolventen der einzelnen Studiengänge. Ausgezeichnet wurden Yannik Schneider (Betriebswirtschaftslehre und Management), Dennis Heuchert (Wirtschaftsingenieurwesen), Annika Kuchelmeister (Physical Engineering), Helena Lux (Advanced Business Management & Innovation), Adrian Tolkmitt (Technik Management und Optimierung) sowie Vanja Petric-Glas (International Business Management).
„Ihr wart da, wenn es darauf ankam.“
Annelie Härle und Elias Baier übergaben im Namen der Fachschaft Technologie und Management den Fachschaftspreis an Mercedes Bodenmiller, Moritz Hübschle und Peter Aßfalg für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement. „Ihr wart immer da, wenn es darauf ankam“, lautete die emotionale Würdigung.
Insgesamt verabschiedete die Fakultät Technologie und Management 58 Absolventinnen und Absolventen. Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Band „Heartcopy“ mit Caroline Nachbaur und Martin Sauter. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto klang der Abend bei Sekt, Snacks und vielen Gesprächen in festlicher Atmosphäre aus.
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- Pressemitteilung zu den Abschlussfeiern der Fakultäten M und T