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Nutzung von Social Media

Allgemein

Die Öffentlichkeitsarbeit der RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten findet ergänzend zu anderen Kommunikationskanälen auch in den Sozialen Medien statt. Die RWU wird entsprechend der Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) zur Nutzung von sozialen Netzwerken durch öffentliche Stellen als öffentliche Institution mit diesem Nutzungskonzept ihrer Verantwortung im Hinblick auf die Nutzung sozialer Medien gerecht. 

Die offiziellen Social-Media-Kanäle der RWU dienen der Information, dem Dialog sowie dem Austausch mit Studierenden, Mitarbeitenden, Alumni und der interessierten Öffentlichkeit.

Allgemeine Informationen zum Thema Datenschutz an der RWU finden Sie hier.

 

Netiquette für die Social-Media-Kanäle der RWU

Auf den offiziellen Social-Media-Kanälen der RWU ist ein höflicher, sachlicher und respektvoller Austausch die Grundlage für gelingende Kommunikation. Um dies sicherzustellen, gelten folgende Verhaltensregeln für alle Nutzer*innen.

Bitte unterlassen Sie Inhalte, die:

  • beleidigend, bedrohlich, belästigend oder herabwürdigend sind,
  • Diskriminierung oder Hass gegenüber Einzelpersonen oder Gruppen ausdrücken,
  • rassistische, sexistische oder anderweitig menschenverachtende Aussagen enthalten,
  • religiöse, weltanschauliche oder parteipolitische Überzeugungen gezielt verbreiten,
  • Gewalt, Krieg, demokratiefeindliche oder verfassungswidrige Inhalte gutheißen oder verherrlichen,
  • pornografisch, gewaltverherrlichend oder sadistisch sind.

Solche Inhalte werden von uns entfernt.

  • Kommerzielle Inhalte, Werbung oder Spam sind auf unseren Kanälen nicht erlaubt.
  • Auch das Versenden von unerwünschten Werbenachrichten (Spam) über Direktnachrichten ist untersagt.

Solche Inhalte werden von uns entfernt.

  • Schützen Sie die Privatsphäre anderer Personen.
  • Veröffentlichen Sie keine personenbezogenen Daten Dritter (z. B. Namen, Adressen, Fotos oder Videos), ohne deren ausdrückliche Zustimmung.
  • Denken Sie daran: Eine vollständige Löschung solcher Inhalte ist im Internet nicht immer möglich.

Hier gelangen Sie zur Datenschutzerklärung inkl. Social Media.

  • Posten Sie nur Inhalte, an denen Sie die entsprechenden Nutzungsrechte besitzen.
  • Achten Sie auf das Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrecht.
  • Mit dem Veröffentlichen von Inhalten auf unseren Kanälen bestätigen Sie, dass Sie zur Nutzung berechtigt sind und die Inhalte ggf. auf anderen RWU-Plattformen verwendet werden dürfen.

  • Bleiben Sie freundlich, respektvoll und tolerant – auch bei Meinungsverschiedenheiten.
  • Beiträge mit Schimpfwörtern, Beleidigungen oder sexistischen Ausdrücken werden nicht geduldet.
  • Um die Verständlichkeit für alle zu gewährleisten, posten Sie bitte auf Deutsch oder Englisch. Sollten Sie Inhalte in einer Sprache lesen wollen, die Sie nicht sprechen, stehen in der Regel seitens der Portale entsprechende Übersetzungstools zur Verfügung. 

  • Beiträge, die gegen diese Netiquette verstoßen, werden entfernt.
  • Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen kann ein dauerhafter Ausschluss von unseren Social-Media-Kanälen erfolgen.
  • In besonders gravierenden Fällen behalten wir uns vor, Inhalte und Nutzer*innen den jeweiligen Plattformbetreibern zu melden.

  • Alle Beiträge sollten einen klaren Bezug zur Hochschule Ravensburg-Weingarten und ihren Aktivitäten haben.
  • Kommentare sollten sich konkret auf den jeweiligen Beitrag beziehen.
  • Bei Unsicherheiten steht unser Social-Media-Team gerne zur Verfügung.

  • Jede*r Nutzer*in ist für die eigenen Beiträge selbst verantwortlich.
  • Rechtswidrige Inhalte können auch online zur Anzeige gebracht und strafrechtlich verfolgt werden.
  • Beiträge Dritter geben nicht zwangsläufig die Meinung der Hochschule wieder.
  • Urheberrechtlich geschützte Marken und Inhalte der RWU dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung verwendet werden.

Datum

Das Social Media-Nutzungskonzept der RWU wird regelmäßig überarbeitet und aktualisiert. 

Stand: Juni 2025

Instagram

Hinweise der RWU zur Nutzung von Instagram

Instagram ist eine Plattform, auf der Nutzer*innen Fotos und Videos – oft mit kurzen Texten – teilen können. Angemeldete Personen haben die Möglichkeit, eigene Inhalte hochzuladen, anderen zu folgen, Beiträge zu kommentieren oder mit einem „Gefällt mir“ oder anderen Reaktionen zu markieren. Wer einem bestimmten Profil folgt, sieht dessen Beiträge im eigenen Feed. Die Plattform ist besonders bekannt für ihre große Reichweite und die Möglichkeit, über Hashtags Inhalte thematisch zu ordnen und gezielt zu suchen.

Warum die RWU Instagram nutzt

Instagram ergänzt die bestehenden Kommunikationsmittel der RWU – darunter Website, Newsletter, gedruckte Publikationen und Veranstaltungen – um einen zeitgemäßen Kanal. Über das Profil wird ein vielseitiges Bild vom Studium, der Forschung und dem Campusleben vermittelt. Ziel ist es, Studieninteressierte zu erreichen, die Bindung der aktuellen Studierenden zu stärken und auch Ehemalige einzubeziehen.

Gerade für junge Zielgruppen, die mit klassischen Medien wie Printprodukten oder Webseiten nur eingeschränkt erreicht werden, bietet Instagram eine direkte Möglichkeit der Ansprache. Interessierte können dem Profil folgen und bleiben so unkompliziert auf dem Laufenden. Inhalte lassen sich hier schnell und breit streuen – Reaktionen erfolgen oft unmittelbar.

Zudem dient Instagram nicht nur zur Informationsverbreitung, sondern auch als Rückkanal: Studierende und Interessierte können unkompliziert Fragen stellen, Feedback geben oder Kontakt aufnehmen. Die Plattform bietet damit eine niedrigschwellige Form der Kommunikation auf Augenhöhe und hilft der RWU dabei, offen und nahbar aufzutreten.

So nutzt die RWU Instagram

Auf ihrem Instagram-Profil informiert die RWU über Aktuelles aus dem Hochschulalltag, über Forschung, Veranstaltungen und hilfreiche Angebote für Studierende. Der Kanal wird jedoch nicht zur individuellen Beratung genutzt. Anfragen über Direktnachrichten werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet und auf geeignete Kontaktwege wie E-Mail oder Telefon verwiesen.

Betreuung

Die inhaltliche Verantwortung für den zentralen Instagram-Account der RWU liegt bei der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit. Die Betreuung des Profils erfolgt durch die zuständigen Mitarbeiter*innen.

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Instagram ist lediglich ein ergänzendes Angebot. Informationen, die dort bereitgestellt werden, können auch über die offizielle Website der RWU oder andere dort verlinkte Seiten gefunden werden. Wer mit der RWU in Kontakt treten möchte, findet auf der Website alternative und direkte Kommunikationswege.

Weiterentwicklung

Das Nutzungskonzept für Instagram wird regelmäßig überprüft. Dabei werden unter anderem Reichweite, Nutzerzahlen und Zielgruppen analysiert, um die Strategie anzupassen und weiterzuentwickeln.

Laut Art. 35 Abs. 1 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Datenschutzfolgenabschätzung erforderlich, wenn bestimmte Arten der Datenverarbeitung – vor allem unter Einsatz neuer Technologien – ein voraussichtlich hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringen. Eine Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg verpflichtet öffentliche Stellen zusätzlich zur Prüfung der datenschutzrechtlichen Auswirkungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke.

Die Inhalte, die von der RWU selbst auf Instagram veröffentlicht werden, beinhalten in der Regel keine intensive Verarbeitung personenbezogener Daten. Dennoch sind einzelne Beiträge personenbeziehbar, insbesondere wenn auf Nutzer*innen verwiesen oder deren Inhalte geteilt werden. In diesen Fällen beschränkt sich die RWU auf öffentlich zugängliche Informationen wie Benutzernamen oder frei gepostete Inhalte und beachtet stets die Urheber- und Persönlichkeitsrechte.

Die eigentliche Problematik ergibt sich nicht durch die RWU selbst, sondern durch die Plattform Instagram (ein Dienst von Meta Platforms Ireland Ltd.), welche personenbezogene Daten ihrer Nutzer*innen umfangreich analysiert – z. B. zu Werbezwecken oder zur Profilerstellung. Dabei könnten auch besonders sensible Informationen, etwa politische Überzeugungen oder Gesundheitsdaten, betroffen sein. Auch Jugendliche, als besonders schützenswerte Gruppe, gehören zu den potenziellen Betroffenen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die eingeschränkte rechtliche Kontrolle über die Plattform, da sich die Datenverarbeitung außerhalb Deutschlands abspielt – mit entsprechend erschwertem Zugriff auf rechtliche Mittel.

Als öffentliche Einrichtung, die soziale Medien für Öffentlichkeitsarbeit nutzt, erkennt die RWU ihre Mitverantwortung in datenschutzrechtlicher Hinsicht an – ohne jedoch für die Datenschutzkonformität von Instagram selbst garantieren zu können. Vielmehr zielt ihre Verantwortung darauf ab, Nutzer*innen über mögliche Risiken aufzuklären und auf datenschutzfreundlichere Alternativen hinzuweisen, etwa über weiterführende Informationsangebote auf der eigenen Website.

Im Rahmen ihres Nutzungskonzepts verpflichtet sich die RWU, die Vor- und Nachteile der Instagram-Nutzung regelmäßig zu überprüfen. Diese Analyse berücksichtigt Reichweiten, Nutzerzahlen und das Verhalten der Zielgruppen. Die Instagram-Aktivitäten der RWU sind eingebettet in ein Maßnahmenpaket bestehend aus Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Netiquette und rechtlichem Hinweistext (Disclaimer).

Risikoidentifikation

Auch ohne eigenes Profil besteht bei der Nutzung von Instagram ein gewisses Datenschutzrisiko. Zwar verarbeitet die RWU selbst keine sensiblen Daten in großem Umfang, dennoch können einzelne öffentliche Beiträge oder Nutzerinteraktionen eine breitere Sichtbarkeit erreichen als ursprünglich vorgesehen.

Risikoanalyse

Durch Interaktionen mit dem RWU-Profil können Daten besser verknüpft und für Profilbildungen durch Instagram genutzt werden. Auch wenn sensible Kommentare oder Beiträge von außen nicht häufig vorkommen, besteht prinzipiell das Risiko von diskriminierenden oder schädlichen Inhalten. Allerdings bietet das redaktionelle Team die Möglichkeit, solche Beiträge zu moderieren oder zu entfernen.

Zudem besteht keine Verpflichtung, Instagram zu nutzen, da Informationen über andere, datenschutzfreundlichere Kanäle ebenfalls zugänglich sind.

Risikobewertung

Die zusätzlichen Risiken durch den Instagram-Auftritt der RWU werden als niedrig bis moderat eingeschätzt. Nutzer*innen haben außerdem die Möglichkeit, durch eigene Einstellungen (z. B. das Deaktivieren von Standortdiensten oder Cookies) ihre Privatsphäre zu schützen.

Die RWU unterstützt dies aktiv durch eine kontinuierliche redaktionelle Betreuung, formulierte Verhaltensregeln (Netiquette) und eine konsequente Reaktion auf Verstöße.

Schlussfolgerung

Die Nutzung von Instagram durch die RWU erscheint im Hinblick auf die getroffenen Schutzmaßnahmen als vertretbar. Die RWU beobachtet laufend die Entwicklung der Plattform sowie rechtliche Rahmenbedingungen und passt ihre Nutzung sowie die Datenschutzstrategie regelmäßig an.

Interaktion mit anderen Instagram-Profilen

Wenn die RWU anderen Instagram-Konten folgt, deren Beiträge oder Kommentare mit „Gefällt mir“ markiert, stellt dies keine inhaltliche Bewertung oder offizielle Stellungnahme zu den jeweiligen Profilen oder deren Beiträgen dar. Es bedeutet weder eine Zustimmung zu den dort vertretenen Meinungen noch eine Empfehlung der dortigen Inhalte oder Follower*innen.

Die Interaktion dient vielmehr dem Zweck, sich mit relevanten Akteur*innen – wie Institutionen, Personen oder Organisationen – zu vernetzen und aktuelle Informationen rund um relevante Themen schneller wahrzunehmen und zu verbreiten.

Nicht alle Abonnent*innen der RWU werden zurückabonniert. Das Ausbleiben einer gegenseitigen Verbindung ist ebenfalls nicht als Ablehnung oder mangelndes Interesse zu interpretieren.

Ziel und Art der Instagram-Nutzung

Das Instagram-Profil der RWU dient dazu, eigene Inhalte sowie gelegentliche Reposts zu veröffentlichen, wie im Nutzungskonzept dargelegt. Zudem ist der Kanal offen für den Dialog über Direktnachrichten und Kommentare, sofern sich die Beiträge auf hochschulbezogene Themen beziehen.

Für umfassendere oder formelle Anliegen – wie z. B. Studienberatung – verweist die RWU ausdrücklich auf alternative Kontaktmöglichkeiten außerhalb von Instagram sowie die entsprechenden Telefonnummern und Kontaktseiten auf der offiziellen Website.

Hinweise zum Datenschutz auf Instagram

Die Präsenz der RWU auf Instagram bedeutet keine grundsätzliche Unterstützung des Dienstes oder eine Billigung der Unternehmenspolitik bzw. Datenschutzpraxis von Instagram (Meta Platforms Ireland Ltd.). Nutzer*innen werden ausdrücklich ermutigt, sich über die Datenverarbeitung durch Instagram zu informieren und die verfügbaren Privatsphäreneinstellungen zu nutzen.

Eine Übersicht über die wichtigsten Aspekte findet sich sowohl in den Datenschutzbestimmungen von Instagram selbst.

Empfehlungen zum Schutz der Privatsphäre

Um den persönlichen Datenschutz bei der Nutzung von Instagram zu stärken, empfiehlt die RWU folgende Maßnahmen:

  • Vermeidung von Tracking durch Add-Ons wie z. B. Ghostery im Internetbrowser
  • Sparsame Angaben bei der Registrierung, also nur die zwingend erforderlichen Daten angeben
  • Deaktivieren von Widgets, die das Nutzerverhalten plattformübergreifend nachverfolgen können
Facebook

Hinweise der RWU zur Nutzung von Facebook

Facebook ist ein soziales Netzwerk, das den Austausch von Inhalten wie Texten, Bildern, Videos und Links ermöglicht. Nutzer*innen können Profile erstellen, Gruppen beitreten, Seiten folgen, Beiträge kommentieren und mit Reaktionen versehen. Die Plattform dient sowohl der privaten Kommunikation als auch der öffentlichen Verbreitung von Informationen.

Warum nutzt die RWU Facebook?

Facebook erweitert das Kommunikationsportfolio der RWU um einen etablierten Kanal mit großer Reichweite. Zielgruppen sind insbesondere Studieninteressierte, Studierende, Alumni und die interessierte Öffentlichkeit. Die Plattform bietet die Möglichkeit, aktuelle Informationen, Veranstaltungsankündigungen und Einblicke ins Hochschulleben breit zu streuen.

Facebook eignet sich durch seine Gruppen-, Veranstaltungs- und Kommentar-Funktionen für Austausch und Community-Bildung. Darüber hinaus ist die Plattform für viele Nutzer*innen ein zentraler digitaler Aufenthaltsort.

So nutzt die RWU Facebook

Die RWU veröffentlicht über ihre Facebook-Seite Hinweise auf Veranstaltungen, Beiträge zu Forschung, Lehre und Studienalltag sowie Serviceinformationen für Studierende. Individuelle Beratung über Facebook findet nicht statt. Anfragen in Kommentaren oder Nachrichten werden an offizielle Stellen verwiesen (E-Mail, Website).

Betreuung

Die zentrale Facebook-Seite der RWU wird von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit betreut. Die Inhalte werden redaktionell aufbereitet und unterliegen Qualitäts- und Datenschutzstandards.

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Facebook ist ein Zusatzangebot. Alle relevanten Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten sind auch auf der offiziellen Website der RWU verfügbar.

Weiterentwicklung

Das Nutzungskonzept für Facebook wird regelmäßig überprüft. Reichweite, Zielgruppeninteresse und Interaktionsverhalten fließen in die Weiterentwicklung der Strategie ein.

Laut Art. 35 Abs. 1 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich, wenn bestimmte Arten der Datenverarbeitung – insbesondere unter Einsatz neuer Technologien – ein voraussichtlich hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringen. Eine Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg verpflichtet öffentliche Stellen zudem zur Prüfung der datenschutzrechtlichen Auswirkungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke.

Die Inhalte, die von der RWU selbst auf Facebook veröffentlicht werden, beinhalten in der Regel keine umfangreiche Verarbeitung personenbezogener Daten. In einzelnen Beiträgen kann jedoch ein Personenbezug gegeben sein – etwa durch das Verlinken oder Nennen von Nutzer*innen oder das Teilen von öffentlich geposteten Inhalten. In diesen Fällen beschränkt sich die RWU auf frei zugängliche Informationen wie Profilnamen oder veröffentlichte Beiträge und achtet dabei konsequent auf die Wahrung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten.

Die zentrale datenschutzrechtliche Problematik liegt nicht bei der RWU selbst, sondern bei der Plattform Facebook (ein Dienst der Meta Platforms Ireland Ltd.). Diese analysiert personenbezogene Daten ihrer Nutzer*innen in großem Umfang – etwa zu Werbezwecken, zur Profilerstellung oder zur personalisierten Inhaltsteuerung. Dabei könnten auch besonders schützenswerte Informationen – etwa zu politischen Ansichten, religiösen Überzeugungen oder dem Gesundheitszustand – betroffen sein. Auch Minderjährige, die zur Zielgruppe der Plattform gehören, zählen zu den besonders schutzbedürftigen Personen.

Hinzu kommt die eingeschränkte rechtliche Kontrolle über die Datenverarbeitung, da diese durch Meta außerhalb Deutschlands bzw. der EU erfolgt. Dadurch wird der Zugang zu wirksamen Rechtsmitteln oder der Durchsetzung von Betroffenenrechten erschwert.

Als öffentliche Einrichtung, die soziale Medien für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit nutzt, erkennt die RWU ihre Mitverantwortung in datenschutzrechtlicher Hinsicht an. Sie kann jedoch keine umfassende Datenschutzkonformität der Plattform Facebook garantieren. Stattdessen sieht sie ihre Verantwortung insbesondere darin, auf bestehende Risiken hinzuweisen, einen bewussten Umgang mit der Plattform zu fördern und auf datenschutzfreundlichere Informationskanäle – wie die offizielle RWU-Website – hinzuweisen.

Im Rahmen ihres Nutzungskonzepts verpflichtet sich die RWU, die Vorteile und Risiken der Facebook-Nutzung regelmäßig zu evaluieren. In diese Bewertung fließen insbesondere Reichweite, Nutzerzahlen sowie das Nutzungsverhalten der Zielgruppen ein. Der Facebook-Auftritt der RWU ist eingebettet in ein umfassendes Maßnahmenpaket, das ein Nutzungskonzept, eine Datenschutzerklärung, formulierte Verhaltensregeln (Netiquette) sowie einen rechtlichen Hinweistext (Disclaimer) umfasst.

Risikoidentifikation

Auch ohne eigenes Facebook-Konto besteht bei der Nutzung von Facebook ein gewisses Datenschutzrisiko. Zwar verarbeitet die RWU selbst keine sensiblen Daten in großem Umfang, dennoch können öffentliche Beiträge, geteilte Inhalte oder Nutzerinteraktionen eine breitere Sichtbarkeit erreichen als ursprünglich beabsichtigt. Aufgrund der Verknüpfung mit anderen Meta-Diensten können Nutzerdaten umfassender ausgewertet werden.

Risikoanalyse

Durch Interaktionen mit dem Facebook-Auftritt der RWU – etwa durch Kommentare, Likes oder das Teilen von Inhalten – können personenbezogene Daten mit Nutzerprofilen verknüpft und für umfassende Profilbildungen durch Facebook (Meta) genutzt werden. Auch wenn sensible oder unangemessene Inhalte durch Dritte selten sind, besteht grundsätzlich das Risiko diskriminierender, politisch extremer oder schädlicher Äußerungen. Diese können durch das redaktionelle Team moderiert und bei Bedarf entfernt werden.

Zudem besteht keine Nutzungspflicht von Facebook, da die bereitgestellten Informationen auch über alternative, datenschutzfreundlichere Kanäle (z. B. die RWU-Website oder Newsletter) verfügbar sind.

Risikobewertung

Die mit dem Betrieb der Facebook-Präsenz verbundenen Risiken werden als niedrig bis moderat eingeschätzt. Nutzer*innen haben durch eigene Privatsphäre-Einstellungen (z. B. Einschränkung der Sichtbarkeit, Deaktivierung von Standortdiensten, Kontrolle über Werbeeinstellungen) die Möglichkeit, ihre Datenverarbeitung zu beeinflussen.

Die RWU trägt durch aktive redaktionelle Betreuung, formulierte Verhaltensrichtlinien (Netiquette) und konsequente Reaktion auf Verstöße zum Schutz der Nutzer*innen bei.

Schlussfolgerung

Die Nutzung von Facebook durch die RWU erscheint unter Berücksichtigung der getroffenen Schutzmaßnahmen und der freiwilligen Nutzbarkeit der Plattform als vertretbar. Die RWU beobachtet kontinuierlich technische Entwicklungen, datenschutzrechtliche Änderungen sowie die Geschäftspraktiken der Plattform und passt ihre Nutzung sowie die Datenschutzstrategie entsprechend an.

Das Liken, Kommentieren oder Teilen von Inhalten durch die RWU stellt keine inhaltliche Bewertung oder Unterstützung dar. Es dient ausschließlich der Sichtbarkeit und Vernetzung innerhalb relevanter Themenbereiche.

Keine formale Kommunikation

Facebook ersetzt keine offiziellen Kontaktkanäle. Für persönliche Anliegen, Studienberatung oder rechtlich relevante Kommunikation wird ausdrücklich auf andere Wege verwiesen (z. B. Website, E-Mail, Telefon).

Hinweis zur Eigenverantwortung

Die Nutzung von Facebook erfolgt in eigener Verantwortung der Nutzer*innen. Die RWU empfiehlt, sich über die Datenschutzpraxis von Meta zu informieren und verfügbare Privatsphäre-Einstellungen zu nutzen.

Empfohlene Schutzmaßnahmen für Nutzer*innen

  • Privatsphäre-Einstellungen im Facebook-Profil regelmäßig überprüfen
  • Standortdienste und Verknüpfung mit Drittanbietern deaktivieren
  • Keine sensiblen Informationen in Kommentaren oder Nachrichten preisgeben
  • Add-ons wie Tracking-Blocker im Browser verwenden (z. B. uBlock, Ghostery)
TikTok

Hinweise der RWU zur Nutzung von TikTok

TikTok ist eine Videoplattform, auf der Nutzer*innen kurze, meist vertonte Clips teilen und kommentieren können. Die Inhalte werden über personalisierte Feeds („For You“) sowie durch Hashtags, Trends und Musik gezielt verbreitet. Ein algorithmusbasierter Vorschlagsmechanismus ist zentral für die Sichtbarkeit von Beiträgen.

Warum nutzt die RWU TikTok?

Die RWU ergänzt mit TikTok ihre bestehenden Kommunikationskanäle – etwa Website, Newsletter, Printmedien und Instagram – um eine dynamische, visuell geprägte Plattform, die insbesondere jüngere Zielgruppen erreicht. Ziel ist es, Studieninteressierte niedrigschwellig anzusprechen, Einblicke ins Campusleben zu geben und die Sichtbarkeit der Hochschule auf neuen Wegen zu stärken.

TikTok eignet sich besonders, um unterhaltsam und kompakt Wissen zu vermitteln, Studierendenprojekte zu präsentieren oder auf Veranstaltungen hinzuweisen. Gleichzeitig kann über Kommentare eine dialogorientierte Kommunikation entstehen.

So nutzt die RWU TikTok

Die RWU veröffentlicht auf TikTok kurze Videos zu Themen rund um Studium, Forschung, Veranstaltungen, Alltag an der Hochschule sowie Tipps für Studierende. Die Plattform wird nicht für individuelle Beratung genutzt. Anfragen in Kommentaren oder Direktnachrichten werden an offizielle Kontaktwege verwiesen (z. B. per E-Mail oder Website).

Betreuung

Die redaktionelle Betreuung erfolgt durch die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der RWU. Inhalte werden in enger Abstimmung mit anderen relevanten Abteilungen entwickelt.

Weitere Kontaktmöglichkeiten

TikTok ist ein ergänzendes Medium. Alle wesentlichen Informationen finden sich auch auf der offiziellen Website der RWU. Eine Kontaktaufnahme zur Hochschule ist dort jederzeit datensparsamer und direkter möglich.

Weiterentwicklung

Die Nutzung von TikTok wird regelmäßig evaluiert. Dabei fließen Reichweiten, Engagement und Zielgruppenverhalten ein, um die Strategie anzupassen.

Laut Art. 35 Abs. 1 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich, wenn bestimmte Arten der Datenverarbeitung – insbesondere unter Einsatz neuer Technologien – ein voraussichtlich hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringen. Eine Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg verpflichtet öffentliche Stellen zudem zur Prüfung der datenschutzrechtlichen Auswirkungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke.

Die Inhalte, die von der RWU selbst auf TikTok veröffentlicht werden, beinhalten in der Regel keine umfangreiche Verarbeitung personenbezogener Daten. In einzelnen Beiträgen kann jedoch ein Personenbezug gegeben sein – etwa durch die Darstellung von Personen, Verlinkungen, Nennungen von Nutzer*innen oder das Teilen von öffentlich geposteten Inhalten. Die RWU beschränkt sich in solchen Fällen auf öffentlich zugängliche Informationen und achtet sorgfältig auf die Einhaltung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten.

Die zentrale datenschutzrechtliche Problematik liegt nicht bei der RWU selbst, sondern bei der Plattform TikTok, betrieben durch TikTok Technology Ltd. (Irland) bzw. ByteDance Ltd. (China). TikTok analysiert Nutzerdaten umfassend – insbesondere zur Profilbildung, zur algorithmischen Steuerung der Inhalte sowie zu Werbezwecken. Dabei besteht die Möglichkeit, dass auch besonders sensible Informationen – etwa zur politischen Meinung, sexuellen Orientierung oder dem Gesundheitszustand – betroffen sein könnten. TikTok richtet sich insbesondere an eine junge Zielgruppe, darunter viele Minderjährige, die als besonders schutzwürdige Personengruppe gelten.

Besondere Kritik gilt der mangelnden Transparenz der Datenverarbeitung, den weitreichenden Zugriffsmöglichkeiten der Muttergesellschaft ByteDance mit Sitz außerhalb der EU sowie der damit verbundenen eingeschränkten rechtlichen Kontrolle. Die Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer (insbesondere nach China und in die USA) erschwert zudem die Durchsetzung von Betroffenenrechten erheblich.

Als öffentliche Einrichtung, die soziale Medien für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit nutzt, erkennt die RWU ihre Mitverantwortung in datenschutzrechtlicher Hinsicht an. Die RWU kann jedoch keine umfassende Datenschutzkonformität der Plattform TikTok garantieren. Ihre Verantwortung sieht sie vielmehr darin, Nutzer*innen über bestehende Risiken aufzuklären, einen sensiblen Umgang mit personenbezogenen Daten zu fördern und datenschutzfreundliche Alternativen – insbesondere über die eigene Website – aktiv anzubieten.

Im Rahmen ihres Nutzungskonzepts verpflichtet sich die RWU, die Risiken und Potenziale der TikTok-Nutzung regelmäßig zu bewerten. In diese Analyse fließen u. a. Reichweitenentwicklungen, das Verhalten der Zielgruppen sowie technische und regulatorische Entwicklungen der Plattform ein. Die TikTok-Präsenz der RWU ist in ein Maßnahmenpaket eingebettet, das Nutzungskonzept, Datenschutzerklärung, Netiquette und rechtliche Hinweise (Disclaimer) umfasst.

Risikoidentifikation

Auch ohne eigenes TikTok-Konto kann durch den Aufruf oder das Teilen von Inhalten der RWU auf TikTok ein Datenschutzrisiko bestehen. Obwohl die RWU selbst keine umfangreiche Verarbeitung sensibler Daten vornimmt, können öffentlich sichtbare Videos, Kommentare oder Nutzerinteraktionen eine größere Reichweite erhalten als beabsichtigt. Hinzu kommt die algorithmische Sichtbarkeitssteuerung durch TikTok, bei der Datenverknüpfungen ohne Transparenz über die Kriterien erfolgen.

Risikoanalyse

Durch Interaktionen mit dem TikTok-Kanal der RWU – z. B. durch Kommentare, Likes oder das Folgen des Profils – können personenbezogene Daten mit dem Nutzungsverhalten verknüpft und für Profilbildungs- und Werbezwecke genutzt werden. Aufgrund der vorwiegend audiovisuellen Inhalte besteht ein zusätzliches Risiko, dass identifizierbare Informationen (z. B. Gesichter, Stimmen, Orte) verarbeitet und dauerhaft gespeichert werden.

Die Moderation durch das redaktionelle Team der RWU ermöglicht es zwar, unangemessene oder sensible Inhalte zu löschen oder zu melden, dennoch besteht ein gewisses Restrisiko, insbesondere bei kurzfristiger Sichtbarkeit problematischer Inhalte.

Die Nutzung von TikTok ist freiwillig; alle Inhalte der RWU sind auch über alternative, datenschutzfreundlichere Kanäle zugänglich, wie etwa die offizielle Website oder ein Newsletter.

Risikobewertung

Die mit der Nutzung von TikTok verbundenen Risiken werden als moderat bis erhöht eingeschätzt – insbesondere wegen der unklaren Transparenzpraktiken, der internationalen Datenübermittlung und der algorithmischen Auswertung von Nutzerverhalten. Nutzer*innen haben zwar eingeschränkte Möglichkeiten, die Datenverarbeitung zu beeinflussen (z. B. über Privatsphäre-Einstellungen oder das Deaktivieren personalisierter Werbung), dennoch verbleibt ein relevantes Restrisiko.

Die RWU begegnet diesen Risiken durch redaktionelle Kontrolle, ein klar formuliertes Nutzungskonzept, transparente Hinweise auf datenschutzrechtliche Risiken und die Bereitstellung alternativer Informationsangebote.

Schlussfolgerung

Die Nutzung von TikTok durch die RWU kann – unter Berücksichtigung der getroffenen Schutzmaßnahmen und der Freiwilligkeit der Nutzung – als vertretbar eingeschätzt werden. Die RWU verpflichtet sich, die Entwicklungen rund um TikTok und die regulatorischen Rahmenbedingungen (insbesondere DSGVO, EU-US Data Privacy Framework, Drittlandübermittlungen) kontinuierlich zu beobachten und bei Bedarf ihr Nutzungskonzept sowie ihre datenschutzrechtlichen Maßnahmen entsprechend anzupassen.

Interaktionen

Wenn die RWU TikToks anderer Accounts likt, kommentiert oder folgt, stellt dies keine inhaltliche Bewertung oder offizielle Haltung dar. Die Interaktion dient der Sichtbarkeit und Vernetzung, nicht der inhaltlichen Zustimmung.

Grenzen des Mediums

TikTok ist kein offizieller Kommunikationskanal der Hochschule für formelle Anliegen. Bitte nutzen Sie für vertrauliche oder beratende Anliegen alternative Kontaktwege (z. B. E-Mail oder Website).

Empfohlene Schutzmaßnahmen

  • Aktivieren Sie Privatsphäre-Einstellungen im TikTok-Profil
  • Schränken Sie App-Zugriffsrechte (z. B. auf Kamera, Mikrofon, Standort) ein
  • Verwenden Sie pseudonyme Konten, wenn gewünscht
  • Vermeiden Sie die Veröffentlichung sensibler Daten in Kommentaren
YouTube

Hinweise der RWU zur Nutzung von YouTube

YouTube ist eine Videoplattform und zugleich ein soziales Netzwerk, das den Austausch audiovisueller Inhalte sowie Interaktionen in Form von Kommentaren, Likes, Abos und Community-Posts ermöglicht. Nutzer*innen können Kanälen folgen, Videos teilen oder kommentieren und Playlists erstellen.

Warum nutzt die RWU YouTube?

YouTube erweitert das Kommunikationsportfolio der RWU um eine visuell geprägte Plattform mit großer Reichweite. Zielgruppen sind insbesondere Studieninteressierte, Studierende, Alumni sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Plattform ermöglicht es, Informationen zu Studium, Forschung und Hochschulleben anschaulich zu präsentieren und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

So nutzt die RWU YouTube

Die RWU nutzt ihren offiziellen YouTube-Kanal, um Videos zu Studienangeboten, Campusleben, Veranstaltungen, Forschungsprojekten und Services zu veröffentlichen. Der Kanal dient primär der Information und Öffentlichkeitsarbeit, nicht der individuellen Beratung. Auf spezifische Anfragen in Kommentaren wird – sofern sinnvoll – verwiesen auf offizielle Kontaktkanäle (z. B. Website oder E-Mail).

Betreuung

Der YouTube-Kanal der RWU wird von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit redaktionell betreut. Die Inhalte werden unter Beachtung journalistischer und datenschutzrechtlicher Standards aufbereitet.

Weitere Kontaktmöglichkeiten

YouTube ist ein ergänzendes Angebot. Alle wesentlichen Informationen und Services sind auch über die offizielle Website der RWU zugänglich.

Weiterentwicklung

Das Nutzungskonzept wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Erkenntnisse aus Reichweitenanalysen, Zuschauerinteresse und Interaktionsverhalten fließen in die redaktionelle und strategische Planung ein.

Laut Art. 35 Abs. 1 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich, wenn bestimmte Arten der Datenverarbeitung – insbesondere unter Einsatz neuer Technologien – ein voraussichtlich hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringen. Eine Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg verpflichtet öffentliche Stellen zudem zur Prüfung der datenschutzrechtlichen Auswirkungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke.

Die Inhalte, die von der RWU selbst auf YouTube veröffentlicht werden, beinhalten in der Regel keine umfangreiche Verarbeitung personenbezogener Daten. In einzelnen Videos kann jedoch ein Personenbezug gegeben sein – etwa durch die Darstellung von Personen, Verlinkungen, Namensnennungen oder das Einblenden von Kommentaren. Die RWU achtet dabei sorgfältig auf die Einhaltung von Urheber-, Persönlichkeits- und Mitwirkendenrechten und verwendet vorrangig eigenes oder rechtssicher lizenziertes Material.

Die zentrale datenschutzrechtliche Problematik liegt nicht bei der RWU selbst, sondern bei der Plattform YouTube, die von Google Ireland Ltd. betrieben wird, einer Tochtergesellschaft der Alphabet Inc. (USA). YouTube erhebt umfangreiche Daten über das Nutzerverhalten – etwa zur Erstellung von Profilen, zur personalisierten Ausspielung von Inhalten sowie zu Werbezwecken. Insbesondere über eingebettete Videos oder die Nutzung ohne eigenes Google-Konto können personenbezogene Daten wie IP-Adresse, Geräteinformationen oder Standortdaten erfasst und verarbeitet werden.

Hinzu kommt, dass Google Daten auch in Drittländer übermittelt, insbesondere in die USA, wo kein mit der DSGVO vergleichbares Datenschutzniveau herrscht. Die Umsetzung des EU-US Data Privacy Frameworks stellt zwar eine gewisse rechtliche Grundlage dar, doch bleiben Risiken hinsichtlich der Durchsetzbarkeit von Betroffenenrechten bestehen.

Die RWU erkennt als öffentliche Einrichtung ihre Mitverantwortung bei der Nutzung kommerzieller Plattformen an. Zwar kann sie keine vollständige Datenschutzkonformität von YouTube gewährleisten, informiert jedoch transparent über mögliche Risiken, klärt Nutzer*innen auf und stellt Informationen auch über datenschutzfreundlichere Alternativen (etwa die eigene Website oder Mediathek) bereit.

Im Rahmen ihres Nutzungskonzepts überprüft die RWU regelmäßig die datenschutzrechtlichen, technischen und regulatorischen Entwicklungen der Plattform und passt ihre Maßnahmen entsprechend an. Die YouTube-Präsenz ist in ein Maßnahmenpaket eingebettet, das ein Nutzungskonzept, eine Datenschutzerklärung, Netiquette und rechtliche Hinweise (Disclaimer) umfasst.

Risikoidentifikation

Auch ohne Anmeldung bei YouTube kann durch das Aufrufen oder Einbetten von Videos ein Datenschutzrisiko bestehen. Bereits durch das Laden eines YouTube-Videos werden Nutzerdaten an Google übermittelt – darunter IP-Adresse, Zeitstempel und Gerätedaten. Dies gilt auch beim Abspielen eingebetteter Videos auf Drittseiten wie rwu.de, sofern keine datenschutzfreundliche Einbettung (z. B. im erweiterten Datenschutzmodus) erfolgt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass in den Videos erkennbare Personen oder persönliche Aussagen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Sichtbarkeit wird durch YouTubes Empfehlungs- und Autoplay-Algorithmen gesteuert, deren Funktionsweise weitgehend intransparent ist.

Risikoanalyse

Durch Interaktionen mit dem YouTube-Kanal der RWU – etwa durch Kommentare, Likes oder das Abonnieren – können personenbezogene Daten mit dem Nutzungsverhalten verknüpft werden. Google nutzt diese Daten potenziell zur Profilbildung und für zielgerichtete Werbung. Nutzer*innen, die mit einem Google-Konto angemeldet sind, hinterlassen zusätzliche Spuren, die sich mit anderen Diensten (z. B. Gmail, Google Search) verknüpfen lassen.

In audiovisuellen Inhalten besteht ein erhöhtes Risiko, dass identifizierbare Informationen – wie Gesichter, Stimmen, Standorte oder Kfz-Kennzeichen – verarbeitet und dauerhaft verfügbar gemacht werden. Die RWU begegnet diesem Risiko durch sorgfältige redaktionelle Planung, ggf. Unkenntlichmachung sensibler Inhalte und eine restriktive Kommentarmoderation.

Die Nutzung von YouTube ist freiwillig. Alle Inhalte der RWU sind – soweit möglich – auch über alternative, datenschutzfreundlichere Kanäle (z. B. Website, Newsletter oder universitätsinterne Plattformen) zugänglich.

Risikobewertung

Die mit der Nutzung von YouTube verbundenen Risiken werden als moderat eingeschätzt. Ausschlaggebend sind die internationale Datenverarbeitung durch Google, die fehlende Transparenz bei der Datenverknüpfung sowie die Möglichkeit einer umfassenden Profilbildung. Google bietet zwar gewisse Kontrollelemente (z. B. Privatsphäre-Einstellungen, Löschfunktionen), doch bleibt ein relevantes Restrisiko bestehen – insbesondere für Nutzer*innen mit Google-Konto.

Die RWU trägt diesen Risiken Rechnung durch:

  • redaktionelle Kontrolle und sorgfältige Auswahl der Inhalte,
  • Nutzung datenschutzfreundlicher Einbettungstechniken,
  • transparente Hinweise auf datenschutzrechtliche Aspekte,
  • Bereitstellung alternativer Informationswege.

Schlussfolgerung

Die Nutzung von YouTube durch die RWU kann – unter Berücksichtigung der beschriebenen Schutzmaßnahmen und der freiwilligen Nutzung durch die Zielgruppen – als vertretbar bewertet werden. Die RWU verpflichtet sich, die Entwicklungen rund um YouTube und die regulatorischen Rahmenbedingungen (DSGVO, EU-US Data Privacy Framework, Rechtsprechung des EuGH) kontinuierlich zu beobachten und ihr Nutzungskonzept sowie ihre datenschutzrechtlichen Maßnahmen bei Bedarf anzupassen.

Kommentare, Likes oder geteilte Inhalte durch die RWU stellen keine inhaltliche Bewertung oder Zustimmung dar, sondern dienen der Sichtbarkeit relevanter Themen.

Der YouTube-Kanal ersetzt keine offiziellen Kontaktwege. Für persönliche oder rechtsverbindliche Anliegen wird auf E-Mail, Telefon oder die RWU-Website verwiesen.

Hinweis zur Eigenverantwortung

Die Nutzung von YouTube erfolgt eigenverantwortlich. Nutzer*innen sollten sich der Datenerhebung und -verarbeitung durch Google bewusst sein und ihre Privatsphäre-Einstellungen im Google-Konto regelmäßig prüfen.

Empfohlene Schutzmaßnahmen:

  • Nutzung von YouTube im Inkognito-Modus oder ohne Google-Konto
  • Einschränkung der Sichtbarkeit von Likes, Abos und Kommentaren
  • Vermeidung sensibler Angaben in Kommentaren
  • Einsatz von Tracking-Blockern oder Script-Blockern im Browser
LinkedIn

Hinweise der RWU zur Nutzung von YouTube

LinkedIn ist ein berufliches soziales Netzwerk, das auf den Austausch fachlicher Inhalte und die Pflege professioneller Kontakte ausgerichtet ist. Nutzer*innen können Profile anlegen, Unternehmen folgen, Beiträge veröffentlichen, kommentieren und auf Inhalte reagieren. Die Plattform dient sowohl der beruflichen Vernetzung als auch der Verbreitung institutioneller Informationen.

Warum nutzt die RWU LinkedIn?

LinkedIn erweitert das Kommunikationsportfolio der RWU um einen auf berufliche Netzwerke ausgerichteten Kanal mit hoher Reichweite im akademisch-professionellen Umfeld. Zielgruppen sind insbesondere Studieninteressierte, Studierende, Alumni, Forschungspartner*innen sowie die interessierte Fachöffentlichkeit. Die Plattform ermöglicht die zielgerichtete Verbreitung von Informationen zu Studium, Forschung und Karriereperspektiven.

LinkedIn eignet sich insbesondere durch seine Netzwerkfunktion, themenbezogene Inhalte und berufliche Fokussierung für eine qualitätsorientierte Sichtbarkeit der Hochschule. Viele Nutzer*innen nutzen LinkedIn als zentrales Medium zur Informationsbeschaffung im professionellen Kontext.

So nutzt die RWU LinkedIn

Die RWU veröffentlicht über ihre LinkedIn-Seite aktuelle Informationen zu Forschung, Lehre, Veranstaltungen, Personalia sowie Beiträge zum Hochschulleben und Karrierethemen. Individuelle Beratung über LinkedIn findet nicht statt. Anfragen über Kommentare oder Nachrichten werden an offizielle Stellen (z. B. E-Mail, Website) verwiesen.

Betreuung

Die zentrale LinkedIn-Seite der RWU wird von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit betreut. Die Inhalte werden redaktionell erstellt und unterliegen den internen Qualitäts- und Datenschutzstandards.

Weitere Kontaktmöglichkeiten

LinkedIn ist ein ergänzendes Angebot. Alle relevanten Informationen sowie offizielle Kontaktwege sind auf der Website der RWU verfügbar.

Weiterentwicklung

Das Nutzungskonzept für LinkedIn wird regelmäßig überprüft. Reichweite, Zielgruppeninteresse und Interaktionsverhalten fließen in die strategische Weiterentwicklung ein.

Laut Art. 35 Abs. 1 DSGVO ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich, wenn eine Form der Datenverarbeitung – insbesondere unter Einsatz neuer Technologien – voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringt. Zudem verpflichtet eine Richtlinie des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg öffentliche Stellen zur Prüfung der datenschutzrechtlichen Auswirkungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke.

Die Inhalte, die von der RWU auf LinkedIn veröffentlicht werden, beinhalten in der Regel keine umfangreiche Verarbeitung personenbezogener Daten. Einzelne Beiträge können jedoch Personenbezüge aufweisen – z. B. durch die Nennung von Mitarbeitenden, das Teilen von Profilen, Fotos von Veranstaltungen oder durch Interaktionen mit anderen Nutzer*innen. Die RWU achtet hierbei auf eine rechtssichere und zurückhaltende Darstellung sowie auf die Einhaltung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten.

Die datenschutzrechtliche Hauptproblematik liegt jedoch nicht bei der RWU, sondern bei der Plattform LinkedIn, betrieben durch die LinkedIn Ireland Unlimited Company (für Nutzer*innen in der EU), eine Tochter der US-amerikanischen Microsoft Corporation. LinkedIn erhebt umfangreiche personenbezogene Daten, insbesondere zur Analyse von Karrierenetzwerken, zur Profilbildung sowie für personalisierte Werbung und algorithmisch gesteuerte Inhalte. Auch Daten von nicht angemeldeten Personen können durch Dritttracking, Cookies oder Einbettungen erfasst werden.

Die internationale Datenverarbeitung – einschließlich der Übermittlung in Drittländer wie die USA – bringt Risiken hinsichtlich der Durchsetzbarkeit von Betroffenenrechten mit sich. Trotz des EU-US Data Privacy Frameworks bestehen Bedenken hinsichtlich eines gleichwertigen Datenschutzniveaus außerhalb der EU.

Als öffentliche Hochschule ist sich die RWU ihrer Mitverantwortung im Umgang mit personenbezogenen Daten bewusst. Sie kann keine umfassende Datenschutzkonformität der Plattform LinkedIn gewährleisten, verpflichtet sich jedoch zu Transparenz, Aufklärung der Nutzer*innen über bestehende Risiken und zur Bereitstellung alternativer Informationsangebote über die eigene Website oder universitätsinterne Kanäle.

Die Nutzung von LinkedIn ist in ein übergeordnetes Maßnahmenpaket eingebettet, das ein Nutzungskonzept, eine Datenschutzerklärung, Netiquette sowie rechtliche Hinweise (Disclaimer) umfasst. Die RWU bewertet regelmäßig die Entwicklungen der Plattform und passt ihre Maßnahmen entsprechend an.

Risikoidentifikation

Ein Datenschutzrisiko besteht bereits durch den Besuch oder die Anzeige von Inhalten auf LinkedIn, auch ohne eigenes Nutzerkonto. Personenbezogene Daten wie IP-Adresse, Standort, Browserinformationen und Nutzungsgewohnheiten können erfasst und mit anderen Datenquellen von Microsoft verknüpft werden.

Bei Interaktionen mit dem RWU-Kanal oder dem Teilen von RWU-Inhalten können weitere personenbezogene Daten öffentlich sichtbar werden, insbesondere wenn Nutzer*innen mit ihrem Klarnamen und Profilbild agieren. Auch Sichtbarkeit über Unternehmensnetzwerke und Kontaktverbindungen kann zu unbeabsichtigter Reichweite führen.

Risikoanalyse

Durch die Interaktion mit dem LinkedIn-Kanal der RWU – z. B. durch Kommentare, Likes, Reposts oder das Folgen – können personenbezogene Daten verarbeitet und für Analyse- und Werbezwecke genutzt werden. Aufgrund der geschäftlichen Ausrichtung von LinkedIn besteht ein besonderes Interesse an beruflichen Daten, Qualifikationen, Netzwerkverbindungen und Kommunikationsverhalten.

Auch wenn Inhalte vor Veröffentlichung redaktionell geprüft werden, besteht ein Restrisiko durch kurzfristig sichtbare, von Dritten erstellte Inhalte oder ungewollte Kontexte im Umfeld von Werbung und Profilverlinkungen.

Die freiwillige Nutzung der Plattform durch die Zielgruppe (v. a. Studierende, Alumni, Mitarbeitende, Kooperationspartner) mildert das Risiko ab. Alle wesentlichen Informationen der RWU werden zudem über alternative, datenschutzfreundlichere Kanäle bereitgestellt.

Risikobewertung

Die mit der Nutzung von LinkedIn verbundenen Risiken werden als moderat eingeschätzt. Die Plattform bietet einige Kontrollelemente zur Verwaltung von Privatsphäre und Sichtbarkeit, jedoch bleibt die Datenverarbeitung durch LinkedIn bzw. Microsoft intransparent und mit internationaler Datenweitergabe verbunden.

Wesentliche Risikofaktoren:

  • umfassende Analyse von Nutzerverhalten und Netzwerkstrukturen,
  • algorithmisch gesteuerte Inhalte ohne nachvollziehbare Kriterien,
  • fehlende vollständige Kontrolle über Drittlanddatenverarbeitung.

Die RWU reagiert hierauf mit:

  • redaktioneller Kontrolle und zurückhaltender Nennung personenbezogener Daten,
  • klarer Netiquette und Moderation von Kommentaren,
  • Hinweis auf datenschutzrechtliche Aspekte,
  • Nutzung alternativer Kommunikationskanäle.

Schlussfolgerung

Die Nutzung von LinkedIn durch die RWU kann – unter Berücksichtigung der genannten Schutzmaßnahmen und der Freiwilligkeit der Nutzung – als vertretbar eingeschätzt werden. Die RWU beobachtet kontinuierlich die regulatorischen und technischen Entwicklungen, insbesondere im Hinblick auf Drittlandübermittlungen und DSGVO-Konformität, und wird ihr Nutzungskonzept bei Bedarf anpassen.

Das Reagieren auf Inhalte (z. B. durch Likes oder Kommentare) durch die RWU stellt keine inhaltliche Bewertung dar, sondern dient der Sichtbarkeit innerhalb thematisch relevanter Netzwerke.

Keine formale Kommunikation

LinkedIn ersetzt keine offiziellen Kommunikationskanäle der RWU. Für persönliche oder rechtlich relevante Anliegen sind andere Wege zu nutzen (Website, E-Mail, Telefon).

Hinweis zur Eigenverantwortung

Die Nutzung von LinkedIn erfolgt in eigener Verantwortung. Die RWU empfiehlt, sich mit den Datenschutzrichtlinien der Plattform vertraut zu machen und verfügbare Privatsphäre-Einstellungen aktiv zu nutzen.

Empfohlene Schutzmaßnahmen für Nutzer*innen

  • Privatsphäre-Einstellungen regelmäßig überprüfen
  • Standortdienste und Drittanbieterzugriffe deaktivieren
  • Keine sensiblen Informationen in Kommentaren oder Nachrichten posten
  • Datenschutz-Add-ons im Browser verwenden (z. B. uBlock, Ghostery)
Datenschutz

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Hochschule und unseren Studienangeboten, Inhalten und Leistungen. Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist für uns sehr wichtig. Die Hochschule Ravensburg-Weingarten University of Applied Sciences (nachfolgend „RWU“, „wir“ oder „uns“) legt großen Wert auf die Sicherheit der Daten der Nutzerinnen und Nutzer und die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen.

Datenschutzerklärung für die Social-Media-Kanäle der RWU

In dieser Datenschutzerklärung informieren wir darüber, wie wir Ihre personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit unseren Auftritten in sozialen Netzwerken verarbeiten. Diese Verarbeitungen erfolgen insbesondere, wenn Sie unsere Seiten besuchen, unsere Inhalte aufrufen, mit uns interagieren (z. B. über Kommentare, Nachrichten oder Likes) oder wenn statistische Auswertungen durch den jeweiligen Plattformanbieter bereitgestellt werden. Darüberhinausgehende Informationen zum Umgang mit Ihren Daten finden Sie unter: https://www.rwu.de/kontakt/datenschutz

Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher i.S. Art. 4 Abs. 7 DSGVO:

Hochschule Ravensburg-Weingarten
Doggenriedstraße 70
D - 88250 Weingarten
Vertreten durch: Rektor Professor Dr.-Ing. Thomas Spägele

Tel: +49 (0) 751/501-9344
E-Mail: info@rwu.de
Website: https://www.rwu.de/

Externer Datenschutzbeauftragter

Unser externer Datenschutzbeauftragter ist erreichbar unter:

Name: Benedict Lenz
E-Mail: dsb@rwu.de
Website: https://www.exacon-gmbh.de

Betroffene Personen können sich bei Fragen im Zusammenhang mit dem Datenschutz und der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten direkt an den Verantwortlichen oder den Datenschutzbeauftragten wenden.

Informationen zur Datenverarbeitung

Art und Zweck der Verarbeitung:

Die Hochschule Ravensburg-Weingarten verarbeitet personenbezogene Daten, wenn Sie Social-Media-Kanäle besuchen, unsere Inhalte betrachten oder mit uns interagieren. Die Verarbeitung dient insbesondere folgenden Zwecken:

  • Öffentlichkeitsarbeit und Darstellung der Hochschule: Bereitstellung von Informationen über Studium, Campusleben und hochschulbezogene Inhalte.
  • Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten: Verarbeitung der von Ihnen bereitgestellten Inhalte (z. B. Kommentare oder Nachrichten), um Ihre Anliegen zu bearbeiten oder den Austausch mit der Community zu ermöglichen.
  • Auswertung der Nutzung unserer Social-Media-Auftritte: Nutzung von durch die Plattformanbieter bereitgestellten statistischen Auswertungen (z. B. Reichweite, Interaktionen), um unser Informationsangebot zu optimieren. Diese Auswertungen erfolgen ausschließlich in aggregierter Form; wir erhalten keine personenbezogenen Nutzungsprofile.
  • Sichtbarkeit öffentlicher Profildaten bei Interaktionen: Wenn Sie mit Inhalten der Hochschule interagieren (z. B. durch Likes, Kommentare, Erwähnungen), werden die von Ihnen öffentlich bereitgestellten Profilinformationen für uns sichtbar.

Datenverarbeitung durch die Plattformanbieter

Darüber hinaus erfolgt beim Besuch unserer Social-Media-Auftritte eine Verarbeitung personenbezogener Daten durch den jeweiligen Plattformanbieter. Diese Verarbeitung findet unabhängig davon statt, ob Sie ein Nutzerkonto besitzen oder in Ihrem Konto eingeloggt sind. Die Plattformanbieter verarbeiten personenbezogene Daten insbesondere zu folgenden Zwecken:

  • Bereitstellung der jeweiligen Dienste und Funktionen,
  • Analyse des Nutzungsverhaltens (z. B. Reichweite, Interaktionen, Interessenprofile),
  • Ausspielung personalisierter oder zielgruppenspezifischer Inhalte,
  • Durchführung technischer Vorgänge (z. B. Serverlogfiles, Geräte- und Browserdaten),
  • Sicherheit und Stabilität der Systeme,
  • Werbe- und Marketingzwecke innerhalb und außerhalb der Plattformen,
  • Profilbildung und Verknüpfung von Aktivitäten über verschiedene Dienste hinweg.

Art und Umfang dieser Datenverarbeitung hängen vom jeweiligen Anbieter ab und können von der Hochschule nicht beeinflusst werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Empfänger und Drittlandtransfer“.

Datenkategorien die durch die Hochschule verarbeitet werden

Sofern Sie aktiv mit uns interagieren, können iIm Zusammenhang mit der Nutzung unserer Social-Media-Auftritte die folgenden Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden:

  • Profildaten, soweit öffentlich sichtbar (z. B. Nutzername, Profilbild)
  • Inhaltsdaten, die Sie uns bereitstellen (z. B. Kommentare, Nachrichten, Erwähnungen)
  • Zeitstempel Ihrer Interaktionen (z. B. Zeitpunkt eines Kommentars oder einer Anfrage)
  • Kommunikationsdaten, wenn Sie uns direkt kontaktieren (z. B. Nachrichteninhalte)

Datenkategorien die durch den jeweiligen Plattformanbieter verarbeitet werden

Beim Besuch eines Social-Media-Auftritts verarbeitet der jeweilige Anbieter auch unabhängig von unserem Einfluss insbesondere:

  • Log- und Gerätedaten (z. B. IP-Adresse, Browsertyp, Betriebssystem, Gerätekennungen)
  • Nutzungs- und Interaktionsdaten (z. b. Aufrufe, Klicks, Likes, Reichweite)
  • Standort- und Spracheinstellungen
  • Cookies und ähnliche Tracking-Technologien
  • Interessen- und Profilinformationen, die aus Ihrem Verhalten innerhalb und außerhalb der Plattform abgeleitet werden können
  • Analyse- und Statistikdaten, die uns vom Anbieter in aggregierter Form zur Verfügung gestellt werden („Insights“)

Die genaue Art der verarbeiteten Daten hängt vom jeweiligen Anbieter und Ihren persönlichen Einstellungen innerhalb des Dienstes ab.

Rechtsgrundlage zur Verarbeitung durch die Hochschule

Die Hochschule verarbeitet personenbezogene Daten im Zusammenhang mit ihren Social-Media-Auftritten auf Grundlage von:

  • Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit § 4 LDSG BW (Wahrnehmung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse) für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit, der Bereitstellung hochschulbezogener Informationen, der Kommunikation mit der Öffentlichkeit sowie der Darstellung des Hochschullebens.
  • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Soweit einzelne Verarbeitungsvorgänge nicht der Erfüllung unserer öffentlichen Aufgaben unterliegen, kann die Verarbeitung auf Grundlage eines berechtigten Interesses erfolgen. Dies kann insbesondere für die Auswertung aggregierter Nutzungsstatistiken („Insights“) gelten.
  • Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO: Wenn Sie uns freiwillig Daten bereitstellen, z. B. im Rahmen von Aktionen oder Gewinnspielen oder durch Interaktionen mit unseren Social-Media-Auftritten (z. B. Kommentare, Likes, Reaktionen oder Erwähnungen). Mit der aktiven Veröffentlichung eines Kommentars, einer Bewertung oder einer sonstigen Interaktion willigen Sie zugleich in die hierdurch ausgelöste Verarbeitung der damit verbundenen personenbezogenen Daten ein. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung, die Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen können, etwa durch Löschen des Kommentars, Entzug der Reaktion oder Anpassung Ihrer Profileinstellungen.

Rechtsgrundlage zur Verarbeitung durch den jeweiligen Plattformanbieter

Die Plattformanbieter verarbeiten personenbezogene Daten in eigener Verantwortung. Rechtsgrundlagen hierfür können insbesondere sein:

  • Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
    im Rahmen der Bereitstellung eines Nutzerkontos und der Grundfunktionen
  • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
    für Analyse-, Sicherheits- oder Marketingzwecke, die der Anbieter eigenständig durchführt
  • Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
    wenn der Anbieter Tracking- oder Werbefunktionen nur mit Einwilligung verwendet

Die Hochschule hat keinen Einfluss auf die Rechtsgrundlagen der Anbieter; maßgeblich sind deren eigene Datenschutzhinweise.

Empfänger und Drittlandtransfer:

Im Zusammenhang mit unseren Social-Media-Auftritten erfolgt eine Übermittlung personenbezogener Daten an die jeweiligen Plattformanbieter:

Für den Betrieb unserer Instagram- und Facebook-Seiten ist regelmäßiger Empfänger der Daten der Anbieter Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Ireland. Ihre Daten werden innerhalb der Meta-Unternehmensgruppe weitergegeben, wodurch ein Datentransfer in Drittländer (außerhalb der EU) erfolgen kann, insbesondere in die USA sowie weitere Länder. Meta gibt personenbezogene Daten darüber hinaus an Dienstanbieter, Partnerunternehmen, Werbepartner, Plattformen von Drittanbietern und sonstige Empfänger weiter. Auch hierbei kann eine Übermittlung in Drittländer erfolgen. Ein angemessenes Schutzniveau für diese Übermittlungen wird durch den Einsatz von Standarddatenschutzklauseln gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c und d DSGVO sowie durch ergänzende technische und organisatorische Maßnahmen im Rahmen eines durchgeführten Transfer Impact Assessments (TIA) gewährleistet. Sofern für bestimmte Drittländer ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Art. 45 DSGVO der Europäischen Kommission besteht, erfolgt die Übermittlung auf dieser Grundlage. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von Meta unter:
https://privacycenter.instagram.com/policy

Für den Betrieb unserer TikTok-Seite ist regelmäßiger Empfänger der Daten der Anbieter TikTok Technology Limited, 10 Earlsfort Terrace, Dublin 2, D02 T380, Ireland. Ihre Daten werden innerhalb der TikTok-Unternehmensgruppe weitergegeben, wodurch ein Datentransfer in Drittländer (außerhalb der EU) erfolgen kann, insbesondere in die USA sowie weitere Länder. TikTok gibt personenbezogene Daten darüber hinaus an Dienstanbieter, Partnerunternehmen, Werbepartner, Plattformen von Drittanbietern und sonstige Empfänger weiter. Auch hierbei kann eine Übermittlung in Drittländern erfolgen. Ein angemessenes Schutzniveau für diese Übermittlungen wird durch den Einsatz von Standarddatenschutzklauseln gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c und d DSGVO sowie durch ergänzende technische und organisatorische Maßnahmen im Rahmen eines durchgeführten Transfer Impact Assessments (TIA) gewährleistet. Sofern für bestimmte Drittländer ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Art. 45 DSGVO der Europäischen Kommission besteht, erfolgt die Übermittlung auf dieser Grundlage. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von TikTok unter:

https://www.tiktok.com/legal/page/eea/privacy-policy/de

Für den Betrieb unserer LinkedIn-Seite ist regelmäßiger Empfänger der Daten der Anbieter LinkedIn Ireland Unlimited Company, Wilton Park, Wilton Place, Dublin 2, Ireland. Ihre Daten werden innerhalb der LinkedIn-/Microsoft-Unternehmensgruppe weitergegeben, wodurch ein Datentransfer in Drittländer (außerhalb der EU) erfolgen kann, insbesondere in die USA sowie weitere Länder. LinkedIn gibt personenbezogene Daten darüber hinaus an Dienstanbieter, Partnerunternehmen, Werbepartner, Plattformen von Drittanbietern und sonstige Empfänger weiter. Auch hierbei kann eine Übermittlung in Drittländern erfolgen. Ein angemessenes Schutzniveau für diese Übermittlungen wird durch den Einsatz von Standarddatenschutzklauseln gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c und d DSGVO sowie durch ergänzende technische und organisatorische Maßnahmen im Rahmen eines durchgeführten Transfer Impact Assessments (TIA)gewährleistet. Sofern für bestimmte Drittländer ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Art. 45 DSGVO der Europäischen Kommission besteht, erfolgt die Übermittlung auf dieser Grundlage. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von LinkedIn unter:

https://www.linkedin.com/legal/privacy-policy

Für den Betrieb unserer YouTube-Seite ist regelmäßiger Empfänger der Daten der Anbieter Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland. Ihre Daten werden innerhalb der Google-Unternehmensgruppe weitergegeben, wodurch ein Datentransfer in Drittländer (außerhalb der EU) erfolgen kann, insbesondere in die USA sowie weitere Länder. Google gibt personenbezogene Daten darüber hinaus an Dienstanbieter, Partnerunternehmen, Werbepartner, Plattformen von Drittanbietern und sonstige Empfänger weiter. Auch hierbei kann eine Übermittlung in Drittländern erfolgen. Ein angemessenes Schutzniveau für diese Übermittlungen wird durch den Einsatz von Standarddatenschutzklauseln gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c und d DSGVO sowie durch ergänzende technische und organisatorische Maßnahmen im Rahmen eines durchgeführten Transfer Impact Assessments (TIA) gewährleistet. Sofern für bestimmte Drittländer ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Art. 45 DSGVO der Europäischen Kommission besteht, erfolgt die Übermittlung auf dieser Grundlage. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von Google unter:

https://policies.google.com/privacy

Beachten Sie bitte, dass die Hochschule auf die Datentransfers des Anbieters sowie auf dessen weitere Datenverarbeitungen keinen Einfluss hat.

Für den Betrieb und die redaktionelle Betreuung unserer Social-Media-Auftritte können zusätzlich technische Dienstleister eingesetzt werden, die im Auftrag der Hochschule tätig sind. Hierzu zählen insbesondere Anbieter von Softwarelösungen zur Erstellung, Planung, Analyse oder automatisierten Veröffentlichung von Social-Media-Inhalten (Content-Management- und Publishing-Tools). Diese Dienstleister verarbeiten personenbezogene Daten ausschließlich nach unseren Weisungen und auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags gemäß Art. 28 DSGVO. Soweit diese Dienstleister personenbezogene Daten in Drittländern (außerhalb der EU) verarbeiten, wird ein angemessenes Schutzniveau durch den Einsatz von Standarddatenschutzklauseln gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c und d DSGVO sowie durch ergänzende technische und organisatorische Maßnahmen im Rahmen eines durchgeführten Transfer Impact Assessments (TIA) gewährleistet. Sofern für bestimmte Drittländer ein Angemessenheitsbeschluss gemäß Art. 45 DSGVO der Europäischen Kommission besteht, erfolgt die Übermittlung auf dieser Grundlage.

Speicherdauer:

Die Hochschule speichert personenbezogene Daten, die im Zusammenhang mit unseren Social-Media-Auftritten verarbeitet werden, nur so lange, wie dies zur Erreichung der jeweiligen Zwecke erforderlich ist. Dies betrifft insbesondere von Ihnen bereitgestellte Inhalte wie Nachrichten oder Anfragen, die nach abschließender Bearbeitung oder bei Wegfall des Verarbeitungszwecks gelöscht werden.

Interaktionen wie Kommentare, Likes, Reaktionen oder Erwähnungen werden nicht durch die Hochschule gespeichert, sondern ausschließlich durch den jeweiligen Plattformanbieter. Diese Inhalte bleiben grundsätzlich so lange sichtbar, wie sie von Ihnen selbst nicht gelöscht werden oder solange Ihr Nutzerkonto aktiv ist. Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie jederzeit durch Löschen des Kommentars, Entzug der Reaktion oder durch Anpassung Ihrer Profileinstellungen widerrufen können.

Bitte beachten Sie, dass die Speicherdauer der durch die Plattformanbieter verarbeiteten Daten außerhalb unseres Einflussbereichs liegt. Die jeweiligen Speicherdauern richten sich nach den Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweisen des jeweiligen Dienstes. Weitere Informationen zur Speicherdauer durch die Plattformanbieter finden Sie in deren Datenschutzerklärungen.

Folgen bei Nichterteilung: 

Die Nutzung unserer Social-Media-Auftritte sowie die Bereitstellung personenbezogener Daten im Rahmen von Interaktionen (z. B. Kommentare, Likes, Nachrichten oder Erwähnungen) erfolgt freiwillig. Sie sind weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, diese Funktionen zu nutzen oder personenbezogene Daten bereitzustellen. Wenn Sie keine personenbezogenen Daten bereitstellen oder Interaktionen unterlassen, entstehen Ihnen hieraus keine Nachteile. Bestimmte Funktionen der jeweiligen Plattform (z. B. Kommentieren, Direktnachrichten oder Reaktionen) können jedoch ohne Bereitstellung der hierfür erforderlichen Daten nicht genutzt werden.

Bitte beachten Sie, dass einzelne Verarbeitungen durch die Plattformanbieter technisch zwingend erforderlich sind, um die Dienste bereitzustellen. Auf diese Verarbeitungsvorgänge hat die Hochschule keinen Einfluss. Alternativ können Sie die Hochschule jederzeit über die auf unserer Website bereitgestellten Kontaktwege erreichen (E-Mail, Telefon, Post).

Automatisierte Entscheidungsfindung:

Die Hochschule setzt im Zusammenhang mit ihren Social-Media-Auftritten keine Verfahren der automatisierten Entscheidungsfindung im Sinne von Art. 22 DSGVO ein. Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung oder ähnlich erheblicher Beeinträchtigung werden nicht automatisiert getroffen.

Bitte beachten Sie, dass die jeweiligen Plattformanbieter automatisierte Verfahren zur Ausspielung von Inhalten, zur Sortierung von Beiträgen oder zur Analyse des Nutzungsverhaltens einsetzen können. Auf diese Verarbeitungsprozesse hat die Hochschule keinen Einfluss. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Datenschutzerklärungen der jeweiligen Anbieter.

Ihre Betroffenenrechte

Zur Ausübung Ihrer Betroffenenrechte und sonstiger Anliegen im Zusammenhang mit dem Datenschutz wenden Sie sich bitte an die angegebenen Kontaktdaten des Verantwortlichen oder des Datenschutzbeauftragten. Als Betroffener i.S.d. DSGVO stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO)

Sie können Informationen über Ihre gespeicherten Daten verlangen.

Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)

Sie können fehlerhafte Daten korrigieren lassen.

Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO) 

Sie können von uns die Löschung Ihrer Daten verlangen, sofern hierfür die rechtlichen Voraussetzungen vorliegen.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)

Sie können die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, sofern hierfür die rechtlichen Voraussetzungen vorliegen.

Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) 

Soweit dies technisch möglich ist haben Sie das Recht, Ihre Daten in einem strukturierten Format zu erhalten.

Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO)

Sie können der Verarbeitung Ihrer Daten aus Gründen jederzeit widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben.

Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)

Falls Sie Ihre Einwilligung zur Datenverarbeitung gegeben haben, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung erfolgten Verarbeitung bis zum Widerruf nicht berührt. Ihren Widerruf richten Sie bitte an die angegebenen Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten oder Verantwortlichen.

Fristen zur Erfüllung von Betroffenenrechten

Wir bemühen uns grundsätzlich, allen Anfragen innerhalb von 30 Tagen nachzukommen. Diese Frist kann sich jedoch aus Gründen gegebenenfalls verlängern, die sich auf das spezifische Betroffenenrecht oder die Komplexität Ihrer Anfrage beziehen.

Zuständige Aufsichtsbehörde

Die Hochschule Ravensburg-Weingarten nimmt Ihre Bedenken und Rechte sehr ernst. Sollten Sie aber der Ansicht sein, dass wir Ihren Beschwerden oder Bedenken nicht hinreichend nachgekommen sind, haben Sie das Recht, eine Beschwerde bei einer zuständigen Datenschutzbehörde einzureichen.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Postfach 10 29 32
70025 Stuttgart
Telefon: 07 11/61 55 41-0
Telefax: 07 11/61 55 41-15 

Hinweise zu datenschutzrechtlichen Risiken, Privatsphäreneinstellungen und alternativen Kontaktwegen

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist mit datenschutzrechtlichen Risiken verbunden. Plattformanbieter verarbeiten Nutzungs-, Interaktions- und Gerätedaten regelmäßig zu Analyse-, Tracking- und Profilbildungszwecken. Eine Verarbeitung in Drittländern kann nicht ausgeschlossen werden. Auf diese Verarbeitungen hat die Hochschule keinen Einfluss.

Sie können die Verarbeitung personenbezogener Daten durch die jeweiligen Plattformanbieter jedoch teilweise über die dort angebotenen Datenschutz- und Privatsphäreneinstellungen einschränken. Dies betrifft insbesondere Einstellungen zu personalisierter Werbung, Tracking, Sichtbarkeit des eigenen Profils, Drittanbieter-Integrationen sowie zur Auswertung Ihres Nutzungsverhaltens. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Datenschutzhinweisen und Hilfebereichen der jeweiligen Plattformanbieter.

Bitte beachten Sie, dass registrierte Nutzerinnen und Nutzer für die Nutzung der Social-Media-Dienste eigenverantwortlich sind. Die Inanspruchnahme unserer Social-Media-Angebote ist freiwillig. Alternativ können Sie die Hochschule jederzeit über die auf unserer Website bereitgestellten Kontaktwege erreichen (insbesondere E-Mail, Telefon oder Post), ohne dass hierfür eine Verarbeitung durch die Social-Media-Anbieter erforderlich ist.

Soweit Plattformanbieter Mechanismen einsetzen, die eine Nutzung außerhalb des jeweiligen sozialen Netzwerks erfassen können (z. B. durch Cookies, Pixel, Social Plug-ins oder ähnliche Technologien), erfolgt dies ausschließlich in der Verantwortung des jeweiligen Anbieters. Die Hochschule hat auf diese Datenverarbeitungen keinen Einfluss. Hinweise hierzu finden Sie in den Cookie- und Privatsphäreninformationen der jeweiligen Dienste.

Wesentliche Informationen zur gemeinsamen Verantwortlichkeit nach Art. 26 Abs. 2 DSGVO

Im Zusammenhang mit der Nutzung unserer Social-Media-Auftritte besteht für bestimmte Verarbeitungsvorgänge eine gemeinsame Verantwortlichkeit zwischen der Hochschule und dem jeweiligen Plattformanbieter im Sinne von Art. 26 DSGVO. Dies betrifft insbesondere die Verarbeitung von sogenannten „Insights“-Daten, die uns von den Plattformanbietern in aggregierter Form zur Verfügung gestellt werden. 

Die Hochschule ist im Rahmen der gemeinsamen Verantwortlichkeit verantwortlich für die Betreuung, Pflege und Moderation der Social-Media-Auftritte sowie für die Verarbeitung personenbezogener Daten, die Sie uns im Rahmen von Interaktionen oder Nachrichten freiwillig bereitstellen.

Die Plattformanbieter sind eigenständig verantwortlich für sämtliche technischen Verarbeitungsvorgänge, die beim Besuch der jeweiligen Angebote erfolgen, insbesondere für die Erhebung und Verarbeitung von Nutzungs- und Interaktionsdaten, Tracking, Profilbildung, Reichweitenmessung, Sicherheit und Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Betroffene können ihre Datenschutzrechte (z. B. Auskunft, Löschung, Widerspruch) sowohl gegenüber der Hochschule als auch gegenüber dem jeweiligen Plattformanbieter geltend machen. Für Auskünfte zu Daten, die ausschließlich durch den Plattformanbieter verarbeitet werden, ist eine direkte Anfrage an den Anbieter erforderlich.

ÄNDERUNGEN UNSERER DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Wir behalten es uns vor, diese Datenschutzhinweise jederzeit bei Änderungen und unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften anzupassen, damit diese den rechtlichen Anforderungen entsprechen.

Kontakt & Personen

Zuständig an der RWU für die Nutzung von Social Media

Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Hochschulmarketing
Volontärin Öffentlichkeitsarbeit