Im Juni durfte die RWU Schülergruppen sowohl aus Südafrika als auch aus Mexico begrüßen. Die Gäste aus Johannesburg besuchten die Hochschule in Weingarten im Rahmen ihres Schüleraustauschs am Rupert-Ness-Gymnasium Wangen. Wie bereits im vergangenen Jahr stieß das Angebot der RWU auf großes Interesse.
Der Besuch stand unter dem Motto „From equality to equity: how we can make it work“. Nach der Begrüßung durch das International Office der RWU führte die Gleichstellungsbeauftragte Anja Wagner die Gruppe in die Thematik ein. Ihr Vortrag zeigte den aktuellen Status quo an der RWU auf und stellte konkrete Maßnahmen der Gleichstellungsarbeit sowie Unterstützungsangebote vor.
Fasziniert von der studentischen Innovationskraft
Ein weiteres Highlight des Tages war der Besuch in der Werkstatt des Formula-Student-Teams. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich fasziniert von den Rennwagen und der studentischen Innovationskraft. Abgerundet wurde das Programm durch eine Campusführung und ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa, bei dem bereits erste Pläne für ein Wiedersehen im nächsten Jahr geschmiedet wurden.
Angela Tanner, Koordinatorin für Deutsche Schulen im Ausland, zog ein rundum positives Fazit: „Die Chancen stehen gut, dass wir bald auch Absolventinnen und Absolventen aus Südafrika als Studierende bei uns an der RWU begrüßen dürfen.“
Lebendige Partnerschaft mit Mexiko-Stadt
Nur wenige Tage später stand der nächste internationale Besuch an: Eine Schülergruppe aus Mexiko-Stadt besuchte die Hochschule. Zwischen der RWU und dem dortigen „Colegio Alemán“ besteht eine langjährige, enge Kooperation.
Jörg Wendorff hieß die mexikanischen Gäste willkommen und hatte gemeinsam mit dem International Office ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das den Schülerinnen und Schülern die Angebote und Möglichkeiten der RWU näherbrachte. Der Höhepunkt dieses Besuchs war der interkulturelle Austausch mit Studierenden der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, bei dem sich in offenen Gesprächen spannende, grenzüberschreitende Perspektiven eröffneten.
Beide Gruppen verließen die RWU mit inspirierenden Eindrücken. Und auch die Organisatorin Angela Tanner freut sich schon auf das nächste Wiedersehen: „Diese Partnerschaften mit deutschen Schulen im Ausland sind nicht nur ein wertvolles Angebot für die Schülerinnen und Schüler dort. Sie sind auch für uns als sehr internationale Hochschule ein wichtiger Aspekt in der Studierendenrekrutierung."