Die Sprachkurse des CLIC befinden sich aktuell in der Hochphase des Sommersemesters – die ideale Zeit, um den Unterricht nach draußen zu verlagern und deutsche Kultur unmittelbar zu erleben. Genau das nutzte Dozentin Julia Ongherth und unternahm mit ihrem C1.1-Seminar eine Exkursion ins Konzerthaus Ravensburg.
Auf dem Programm stand die Theateraufführung (R)Evolution, basierend auf dem Werk 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert von Yuval Noah Harari. Das Stück entwirft ein düster-satirisches Zukunftsszenario: Im Jahr 2045 wird das Leben von Algorithmen bestimmt, eine allwissende künstliche Intelligenz überwacht den Alltag und individuelle Selbstbestimmung gerät zunehmend in den Hintergrund.
Die Inszenierung regte nicht nur zum Nachdenken über die digitale Zukunft an, sondern bot den Studierenden auch eine wertvolle Gelegenheit, ihre fortgeschrittenen Deutschkenntnisse praktisch anzuwenden. Im Austausch über das Gesehene zeigte sich eindrucksvoll, wie differenziert und sicher sich die Teilnehmenden auf dem Niveau C1.1 bereits ausdrücken können.
Die Exkursion machte deutlich: Sprache lernt man nicht nur in Seminarräumen– sondern besonders intensiv im kulturellen Erleben.