Künstlicher Intelligenz ist nicht nur eine Technologie in den Händen des Menschen. Es ist eine Technologie, die in besonderem Maße auf ihn abfärbt. Sie verändert sein Verständnis von sich selbst und von der Welt.
Die wesentliche Frage, die sich im Angesicht immer leistungsfähigerer KI stellt, liegt daher nicht in den Möglichkeiten der Technik, sondern in denjenigen des Menschen: Wie unterscheidet sich der Mensch von Maschinen, wo ist sein Platz in der Welt und wird es im Zeitalter von KI überhaupt noch einen besonderen Platz für ihn geben? Der Vortrag geht diesen Fragen aus einer philosophisch-ethischen Perspektive nach.
Ziad Mahayni ist Professor für Angewandte Ethik an der Hochschule Karlsruhe und Leiter des Zentrums für ethische Fragen im 21. Jahrhundert. Er hat an der TU-Darmstadt, Université de Bordeaux und der Harvard University Chemie und Philosophie studiert und lehrte zuvor in den Bereichen Future-Design und Creative Entrepreneurship. Er ist Autor des Buchs „Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz“, Herausgeber der Buchreihe „Ethische Fragen im 21. Jahrhundert und betreibt den Podcast „Auf der Kippe - Philosophie für das digitale Zeitalter“.
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