Das Studium an der RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten hat Dietmar Seitz dazu verholfen, sich weiterzuentwickeln – persönlich und im Hinblick auf seine Karriere. Wenn er heute, sieben Jahre nach seinem Abschluss, über den Hochschul-Campus läuft, trifft er immer noch viele bekannte Gesichter – nicht zuletzt durch sein damaliges Engagement in der Fachschaft und im Verein der Absolvent*innen.
Dietmar Seitz hat Betriebswirtschaftslehre und Management studiert und sein Studium 2019 mit einem Bachelor of Arts abgeschlossen. Bei Professorin Dr. Barbara Niersbach, die ihn im Rahmen des Formats „Back on Campus“ an der RWU empfing, hatte er damals seine Bachelorarbeit geschrieben.
Heute arbeitet der RWU-Alumnus als Pre-Sales Consultant bei Pitney Bowes Deutschland, einem Technologieunternehmen, das digitale Post- und Paketlösungen, Automatisierungslösungen, digitale Paketwände, sowie Frankier- und Kuvertiermaschinen anbietet.
Aufgaben im Job
Ein Pre-Sales Consultant ist vor dem eigentlichen Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung tätig. Seine Hauptaufgabe ist es, potenziellen Kunden zu zeigen, wie die Lösung des Unternehmens ihre Probleme behebt und den Wert dieser Lösung zu demonstrieren, bevor der Kaufvertrag abgeschlossen wird. Konkret gehören zu seinem Aufgabenbereich: Anforderungsanalysen, Lösungspräsentationen, technische und strategische Beratung.
RWU? Hatte ich zunächst nicht auf dem Schirm
„Ich habe nach der Ausbildung zum Bürokaufmann an der Humpis-Schule in Ravensburg meine Fachhochschulreife nachgeholt“, erinnert sich Dietmar Seitz. „Die RWU hatte ich zunächst gar nicht auf dem Schirm.“ Eine Infoveranstaltung an der Schule änderte das. „Viele denken beim Studieren erstmal an große Unistädte – aber auch hier vor Ort gibt es richtig gute Angebote.“
Was Dietmar Seitz am Angebot der RWU besonders schätzte: Hier laufen die Vorlesungen eher „im Klassenformat“ ab. „Man sitzt nicht mit hunderten anderen im Hörsaal, wo man keine Frage stellen kann.“ Studierende können Professor*innen stattdessen persönlich ansprechen und nehmen Wissen viel fundierter mit, vor allem durch die praxisnahe und projektorientierte Lehre.
Die Methoden, die er im Studium gelernt hat, kann Dietmar Seitz heute im Job gut gebrauchen. „Man lernt, mit Problemstellungen umzugehen und kriegt eine Art Werkzeugkasten an die Hand.“ Das ermögliche eine strukturierte Arbeitsweise und befähige, selbst entscheiden zu können, welcher Lösungsweg je nach Situation am geeignetsten ist, so der ehemalige RWU-Student.
Studieren heißt Verantwortung
Dietmar Seitz hat sich schließlich bewusst für die RWU und gegen andere Studienmodelle entschieden, auch um selbstbestimmt und mit maximaler Freiheit zu studieren. „Ich konnte selbst entscheiden, wann ich lerne oder feiern gehe; das war letztlich meine eigene Verantwortung.“ Gerade in der Hochschulstadt Weingarten könne man sich gut vernetzen. „Es gibt immer irgendwelche WG-Partys, Sportangebote oder einfach viele Kommiliton*innen aus der ganzen Welt, mit denen man was unternehmen kann.“
Weiterhin engagiert
Fast an jeder Tür im B-Gebäude, das die Fakultät Technologie und Management ihr Zuhause nennt, trifft Dietmar Seitz auf vertraute Menschen aus seiner Studentenzeit. Auch heute ist er noch mit seiner Hochschule verbunden und engagiert sich ehrenamtlich im Verein der Absolventen*innen an der RWU mit dem primären Ziel, das Netzwerk aus aktuellen und ehemaligen Studierenden weiter zu stärken und zu aktivieren.
Persönlichkeit versus KI
„Ich begleite die Studierenden über die Jahre und schicke sie hinaus in die Welt“, beschreibt Barbara Niersbach einen Teil ihrer Rolle als Professorin. „Besonders freut es mich zu sehen, wie sich Studierende wie Herr Seitz auch persönlich entwickeln – die Souveränität, mit der sie die RWU am Ende des Studiums dann verlassen, ist beeindruckend.“ Die Professorin für B2B-Marketing und Vertrieb glaubt weiterhin fest an „die Präsenzhochschule“ als Ort für junge Menschen, der parallel zur Entwicklung der Künstlichen Intelligenz die Persönlichkeitsentwicklung auf mehreren Ebenen ermöglicht.
Video-Beitrag: Dietmar Seitz BACK ON CAMPUS auf YouTube