Der Studiengang International Business Management and Sustainability veranstaltete auch dieses Jahr wieder eine Studienwoche. Doch dieses Mal blieb die Studienwoche in der Region: Neben Besuchen bei führenden Unternehmen standen auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Museumsbesuche auf dem Programm. Die Woche bot vielfältige Einblicke in die wirtschaftlichen, historischen und kulturellen Besonderheiten der Region Bodensee-Oberschwaben.
Die großen Unternehmen in der Region und deren Verbindungen zueinander
Den Auftakt machte der Besuch im Dornier-Museum. Die Führung verdeutlichte, wie nachhaltig die Wirkung von Ferdinand Graf von Zeppelin in der Bodenseeregion war. Durch die Zeppelin-Industrie entstand der Konzern Dornier, der wiederum die Zusammenarbeit mit Rolls-Royce für die Triebwerksherstellung pflegte. Rolls-Royce ist heute Inhaber von mtu, einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Und wie sich zeigte, war auch die Firma ZF aus der Zeppelin GmbH heraus entstanden. Durch den Besuch im Dorniermuseum wurden den Studierenden die vier größten Unternehmen in der Region und deren lange Geschichte und Verbindungen zueinander nahegebracht.
Exklusive Einblicke
Im weiteren Verlauf der Studienwoche wurden zahlreiche Unternehmen in der Region besucht. Den Auftakt machte die ZF in Friedrichshafen, wo das neue ZF-Forum zum Ausgangspunkt für eine Zeitreise durch die Geschichte des Unternehmes wurde. Bei der Firma RAFI in Ravensburg/Berg konnte die RWU-Gruppe die Produktion und Maßnahmen zur Qualitätssicherung live erleben.
In Markdorf stand dann der Besuch bei der J. Wagner GmbH an, ein marktführender Hersteller von Geräten und Anlagen zum Auftragen von Nass- und Pulverlacken, Farben und anderen flüssigen Materialien auf Oberflächen. Die Teilnehmer durften im Trainingsbereich Produkte der Firma live testen und ihre künstlerische Seite zeigen.
Kumavision in Markdorf zeigte den Studierenden die typische Arbeit eines Consultants. Bei CellForm in Baienfurt gab es Einblicke in die Fertigungsverfahren von bipolaren Membranen für Brennstoffzellen. Schließlich wurde die Gruppe im House of Ideas in Aulendorf zu einem Brainstorming willkommen geheißen.
Geschichte und Kultur
Vielfältige Einblicke in die lokale Kultur und Geschichte haben die Studierenden beim Besuch diverser Museen erhalten. Den Auftakt machte zunächst ein Besuch im Haus der Kulturen in Friedrichshafen. Die Erfahrungsberichte über die Integration in Deutschland und speziell in der Bodenseeregion waren für die internationalen Teilnehmer sehr interessant. Weiter ging es im Hymer Museum in Bad Waldsee, wo eine geführte Tour die Geschichte des mobilen Wohnens vorstellte.
In Ravensburg erkundeten die Studierenden im Museum Ravensburger die Geschichte und Produkte des großen lokalen Anbieters von Gesellschaftsspielen. Fortgesetzt wurde die Entdeckungsreise im Humpis Quartier mit besonderem Blick auf die lokale Handelsgeschichte. Den Abschluss in Ravensburg bildete das gegenüber liegende Kunstmuseum.
Den Ausklang der Studienwoche bildeten eine geführte Tour durch Lindau und ein Besuch im Museum Cavazzen.