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HAWKarriere

Qualitätssiegel für hochschulübergreifendes Mentoring-Programm

Das hochschulübergreifende Mentoring-Programm HAWKarriere wurde vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutsche Gesellschaft für Mentoring (DGM) ohne Auflagen zertifiziert. Die Auszeichnung bestätigt die konzeptionelle Qualität und Wirksamkeit des Programms als strategisches Instrument der Nachwuchsförderung.

Wie Mentoring konkret wirken kann, zeigt das Beispiel von Professor Stephan Kleber, der seit Beginn des Wintersemesters als Mentee teilnimmt. Sein Mentor ist Professor Dr. Christoph Reich von der Hochschule Furtwangen.

HAWKarriere richtet sich sowohl an Nachwuchswissenschaftler*innen als auch an neuberufene Professor*innen, 

„Als Neuberufener habe ich Fragestellungen identifiziert, bei denen mir ein erfahrener Mentor besonders wertvoll erscheint“, so Kleber. „Ich möchte die Begleitung nutzen, um ein gut aufgestelltes Forschungsprogramm aufzubauen.“ Bereits das erste Gespräch lieferte Impulse für Lehre und Forschungsplanung.

Das Programm HAWKarriere richtet sich sowohl an Nachwuchswissenschaftler*innen, die das Berufsziel einer HAW-Professur anstreben, als auch an neuberufene Professor*innen, die sich hochschulübergreifend vernetzen und austauschen möchten.

Enge Verzahnung von individueller Karriereförderung und hochschuldidaktischer Qualifizierung

Besonders hervorgehoben wurden im Zertifizierungsverfahren die hohe konzeptionelle Qualität, das transparente Matching-Verfahren, die Integration von Peer-Mentoring sowie die enge Verzahnung von individueller Karriereförderung und hochschuldidaktischer Qualifizierung.

Lisann Kaiser, Projektleitung von rwu-prof im Rahmen des Förderprogramms „FH Personal“, betont die Bedeutung des Qualitätssiegels: „Die Zertifizierung hilft uns, Qualitätsstandards sichtbar zu machen und die Nachhaltigkeit des Programms zu stärken. Sie ist eine wichtige Bestätigung für die gemeinsame hochschulübergreifende Arbeit.“

Wissenschaftliche Karriereentwicklung systematisch begleiten

Das Programm wird in Baden-Württemberg von neun Hochschulen getragen und befindet sich aktuell in der dritten Runde. Pro Hochschule stehen drei Plätze zur Verfügung, die Mentees werden jeweils ein Jahr lang begleitet. Neben Tandem-Treffen mit erfahrenen Mentor*innen spielt der Peer-Austausch eine zentrale Rolle. Gemeinsame Auftakt- und Vernetzungstreffen unterstützen die Entwicklung individueller Mentoring-Ziele und fördern den hochschulübergreifenden Dialog.

Mit der DGM-Zertifizierung unterstreicht HAWKarriere seinen Anspruch, wissenschaftliche Karriereentwicklung systematisch zu begleiten und die Vernetzung innerhalb der HAW-Landschaft nachhaltig zu stärken.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Programmwebseite.

Text:
Lisann Kaiser / Christoph Oldenkotte