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Masterstudierende unterwegs

Neuausrichtung des Sozialstaats

Studierende, Dr. Robert Bachert, Axel Olaf Kern und Referenten stehen im Eingang des Futurum der Diakonie Württemberg. Das verspiegelte Lichtelement soll irritieren. Neue Gedanken durch Irritation ermöglichen.
Masterstudierende mit Dr. Robert Bachert im Futurum der Diakonie Württemberg
Bildquelle:
Perpetua Schmid

Neuausrichtung des Sozialstaats bei erschreckend wachsenden Finanzlöchern – oder: zwischen Frustration und Hoffnung!

So können die Veranstaltungen des vergangenen Veranstaltungsblocks des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Management im Sozial-und Gesundheitswesen der Hochschule Ravensburg-Weingarten nur zusammengefasst werden.
Nachdem im Hörsaal die Voraussetzungen für eine gelingende Digitalisierung in Unternehmen des Sozial- und Gesundheitssektors mit Markus Schilli erörtert wurde, machten sich unsere angehenden Führungskräfte auf den Weg nach Stuttgart. Zu Gast im Landkreistag Baden-Württemberg erläuterte Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Alexis v. Komorowski, wie sich die Schere von Leistungsanspruch der Bürger und die finanziellen Möglichkeiten der Kommunen immer weiter öffnet.   Aktuell werden deshalb zunehmend Leistungen wie ÖPNV sowie Kunst und Kultur der Landkreise reduziert mit sehr unangenehmen Folgen für die Bürgerinnen und Bürger insbesondere in Flächenlandkreisen. Umso erfreulicher, dass Baden-Württemberg ein Land des Bürgerschaftlichen Engagements ist und hier und auch durch Quartiersentwicklung erlebt werden kann, wie viel Engagement zur Steigerung der Lebensqualität eingebracht wird.Nach diesem Auftakt im Realitätenkabinett am Freitag, der nachdenklich stimmte, wie die großen gesellschaftlichen Aufgaben möglichst gut bewältigt werden können, war das futurum der Diakonie Württemberg unser Gastgeber am Samstag. Mit dem Hashtag#futurum hat das Team rund um Robert Bachert einen Ort geschaffen, der Hashtag#Veränderungsprozesse sehr gut einleiten hilft und Lust auf Lösungssuche, Zusammenarbeit und Inspiration macht. Für neue Ideen, die aktuell notwendiger denn je sind, dient das futurum als Ort, der Offenheit für Problemlösung inspiriert. Mit der Schilderung der erfolgreichen Erfahrungen im und mit dem futurum, strahlt Robert Bachert und motiviert, Probleme und Herausforderungen neu zu betrachten, lösungsorientiert Fragen zu stellen und in Teams jeglicher Zusammensetzung und Fragestellung innovative Ideen zu entwickeln mit dem Einstein’schen Motto „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Für unsere zukünftigen Führungskräfte brachten die Methodenvielfalt für lösungsorientierte Formate weitere Inspiration, ihren Weg zu gehen, für eine Verbesserung der Versorgung in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen und unserer Gesellschaft insgesamt.. „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
— Albert Einstein.