Alina Etzelsberger hat an der RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten Gesundheitsökonomie studiert und vor rund drei Jahren mit dem Bachelor abgeschlossen. Heute lenkt sie als Managerin die Geschicke eines Klinikums.
Die Absolventin hatte vor ihrem Studium an der RWU eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten bei einer Krankenkasse gemacht und wollte im Gesundheitswesen bleiben. „Mir wurde häufig gesagt, was ich im Studium lernen werde, brauche ich eigentlich nie wieder“, erinnert sich Alina Etzelsberger.
Durch Flexibilität überzeugt
Deshalb habe sie lange recherchiert, um den passenden Studiengang für sich zu finden. Die Lehrinhalte der Gesundheitsökonomie und besonders die flexiblen Wahlfächer haben sie schließlich überzeugt.
Der Studiengang Gesundheitsökonomie verbindet wirtschaftliche und gesundheitsspezifische Disziplinen – BWL trifft Gesundheitspolitik, Marketing trifft Anatomie. Eine Mischung, die Alina Etzelsberger heute als Klinikmanagerin beim Asklepios Klinikum in Bad Abbach (Oberpfalz) zugutekommt.
Gesundheit trifft Wirtschaft
Das freut Studiengangsleiter Professor Dr. Jan-Marc Hodek: „Es gibt Jobs im Gesundheitswesen, die kann man auch mit einem allgemeinen Wirtschaftsstudium absolvieren. Mit der Gesundheitsökonomie fällt der Einstieg jedoch leichter. Man spricht die Fachsprache schon und weiß, was beispielsweise eine DRG-Fallpauschale ist oder wie ein Arzneimittel zu seinem Preis kommt.“
Was macht eine Klinikmanagerin?
Als Klinikmanagerin organisiert und steuert Alina Etzelsberger den Betrieb des Krankenhauses, indem sie medizinische, wirtschaftliche und personelle Abläufe koordiniert. So können Patienten*innen effizient und qualitativ hochwertig versorgt werden.
Begonnen hat Alina Etzelsberger bei Asklepios als Trainee. Ein Trainee-Programm ist ein strukturierter Berufseinstieg, bei dem Absolvent*innen über mehrere Monate verschiedene Abteilungen einer Institution durchlaufen und gezielt auf eine spätere Fach- oder Führungsposition vorbereitet werden.
An ihre Studienzeit denkt die Alumna gerne zurück. Sie hat bereits währenddessen gearbeitet, empfiehlt allen Studierenden aber dennoch, das „Studi-Life“ auszukosten, die eine oder andere Party mitzunehmen, Gegebenheiten zu hinterfragen und vor allem, sich mit Kommiliton*innen und Lehrenden zu vernetzen.
Video-Beitrag: Alina Etzelsberger BACK ON CAMPUS auf YouTube