Direkt zum Inhalt

Brückenbauwettbewerb

Technik gestalten

Brückenbauwettbewerb
Quelle:
Dennis Welge

Weingarten – Gespannte Blicke, ein Knarren und Knacken – dann ein lauter Knall. Über 60 Schülerinnen und Schüler aus drei Schulen in der Region, kamen zum zweiten Schüler-Brückenbauwettbewerb an die RWU.

„Wir müssen den Schülern auch die Möglichkeit geben, Technik zu gestalten, und diese nicht nur zu konsumieren“, so Professor Thomas Glogowski, Dekan der Fakultät Maschinenbau. „Und wir möchten zeigen, was die Hochschule zu bieten hat“, ergänzt Markus Dumschat, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät, die den Brückenbauwettbewerb ausrichtet.

Die Teilnehmerzahlen haben sich in diesem Jahr erhöht, 22 Teams traten mit ihren Konstruktionen zum Belastungstest an. In der Bewertung werden zudem Punkte für das Design vergeben sowie für das Gewicht der Brücke im Verhältnis zu ihrer Belastbarkeit.

Zwei Gesamtsiege für das Gymnasium Weingarten

Unter den Gästen waren nicht nur die stolzen Eltern und Großeltern der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch Lehrer, Freunde und interessierte Gäste. Gespannt verfolgten sie, wie die Brücken eingespannt wurden, sich langsam bogen, wie die Belastungsanzeige immer weiter nach oben wanderte bis es knackte und die Brücke brach.

Von den Gruppen der Klassen 5 bis 7 konnte das Team, „#nonames are back“ des Gymnasium Weingarten den Sieg erringen. Sie belegten in allen drei Kategorien den zweiten Platz und holten sich damit souverän den Gesamtsieg. Bei den Klassen 7 bis 10 errang das Team „Schall und Rauch“ die ersten Plätze bei der Belastungsprüfung und dem Gewicht. Fürs Design gab es zudem einen zweiten Platz und somit war dem Team vom Gymnasium Weingarten der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen.

Mit VR-Brille ein Fabrikgelände erkunden

Das umfassende Rahmenprogramm beim Brückenbauwettbewerb begeisterte nicht nur die jungen Gäste. In einem zum Simulator umgebauten Formula Student-Rennwagen konnte man sich als Fahrerin oder Fahrer virtuell auf die bekannten Rennstrecken begeben. Mit einem umgebauten E-Motorrad durften die Kinder auf dem Motorenprüfstand selber Gas geben. Oder sie konnten mit einer VR-Brille ein Fabrikgelände erkunden. „Wir zeigen, dass Technik Spaß macht“, beschreibt Professor Dr. André Kaufmann seine Motivation.

Entstanden ist der Schüler-Wettbewerb aus dem Brückenbauwettbewerb der Studierenden, der drei Tage zuvor bereits zum neunten Mal stattgefunden hatte. „Wir wollen zeigen, was wir gelernt haben“ sagt Samuel Wojenek, Fahrzeugtechnik-Student an der RWU. Mit seinem Team „Wulle“ reichte es schließlich zum dritten Platz bei der Belastungstest. Der Gesamtsieg beim Brückenbauwettbewerb der Studierenden ging an das Team „Breaking Bad“. Ihre Brücke hielt einer Belastung von 3,246 Tonnen stand. Als Sponsor unterstütze der „Verein Deutscher Ingenieure“ die Fakultät Maschinenbau bei der Realisierung der Veranstaltung.

Bildergalerie

Text:
Dennis Welge