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Studieren mit Stipendium

Mehr als finanzielle Unterstützung

Emil Jung studiert an der RWU Angewandte Informatik und profitiert von einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung.
Bildquelle:
privat

Ein Stipendium brachte dem Informatikstudenten Emil Jung auch neue Kontakte, interdisziplinären Austausch und spannende Einblicke über das eigene Fachgebiet hinaus. Im Interview erzählt er, wie er zu seinem Stipendium kam und warum er anderen Studierenden Mut zur Bewerbung macht.

In welchem Studiengang und Semester studierst du aktuell

Emil Jung: Ich studiere im Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik und komme im Wintersemester 2026/2027 in mein 5. Fachsemester.

Welches Stipendium hast du ergattert?

Ich bin Stipendiat bei der Heinrich-Böll-Stiftung.

Wie bist du auf das Stipendium aufmerksam geworden?

Ich wusste bereits durch mein Umfeld und meinen Freundeskreis, dass es die Möglichkeit gibt, sich während des Studiums durch ein Stipendium fördern zu lassen. Auf den dazu gängigen Online-Portalen habe ich mir dann Stiftungen und Stipendien gesucht, die zu mir passen könnten und mich dann entsprechend beworben.

Wie zeitaufwändig war die Bewerbung?

Gerade die erste Bewerbungsrunde, bei welcher ich einen Fragebogen ausfüllen und zusammen mit einem Lebenslauf und anderen Dokumenten einreichen musste, fand ich neben der Wohnungssuche und dem Umzug nach Weingarten recht umfangreich. Die zweite und dritte Phase, die jeweils aus Gesprächen mit verschiedenen Personen der Stiftung bestand, waren, abgesehen von ein wenig Vorbereitung auf die jeweiligen Gespräche, jedoch relativ einfach im Alltag unterzubringen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass diese schon während des ersten Semesters waren.

Was rätst du anderen Studierenden, die sich auch bewerben möchten?

Einfach machen und versuchen. Es kann nichts passieren, außer, dass es nicht das gewünschte Stipendium wird. Aber dann seid ihr trotzdem um eine Erfahrung reicher. Es hat nur Vorteile.

Welche Angebote deines Stipendiengebers hast du bislang besonders genutzt?

Ich war neben der Einführungsveranstaltung schon auf mehreren Treffen lokaler Initiativen und habe an Vernetzungsevents vor allem in Baden-Württemberg teilgenommen. Das ist auch der Punkt, den ich vor allem am Stipendium genieße: Der Austausch mit anderen Studierenden und Promovierenden aus unterschiedlichsten Fachbereichen und die damit einhergehenden sich unterscheidenden Sichtweise auf die gleichen Probleme und Themengebiete.

Gab es Herausforderungen, bei denen dich das Stipendium unterstützt hat?

Vor allem bei der Wohnungssuche, die bei dem angespannten Wohnungsmarkt schwierig ist, hat mir die Förderung der Heinrich-Böll-Stiftung sehr geholfen und mich entlastet. 

Was hat das Stipendium in deinem Alltag konkret verändert?

Meinen Alltag hat das Stipendium vor allem durch die schon genannten Events ergänzt. Jedoch ist natürlich auch die finanzielle Förderung eine nicht außer Acht zu lassende Komponente.

Das beste an meinem Stipendium ist...

Die Möglichkeit zur interdisziplinaren Vernetzung mit anderen Studierenden und Promovierenden und das Schaffen von Rahmenbedingungen, um diese zu ermöglichen und zu fördern.

Weitere Infos zu Stipendien

Text:
Hannes Gilch