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Fakultät Technologie und Management

International Academy (IA) on tour. Studierende auf Studienwoche in Wien und Budapest

Im Rahmen des Wahlfachs „International Business Project“ wurde für 21 IA-Studierende der Fakultät Technologie und Management eine Studienreise nach Wien und Budapest durchgeführt. 

Die gesamte Studienreise wurde von Professor Dr. Eberhard Hohl gemeinsam mit Elke Hartmann geleitet, die den Studierenden während der Woche als akademische Begleiter und Ansprechpartner zur Seite standen. „Das Fach bietet den Studierenden eine Lernexpedition mit einer Mischung aus akademischer, persönlicher und interkultureller Kompetenzstärkung“ so Eberhard Hohl. Ferner betonen beide den Nutzen für die Teilnehmenden im Hinblick auf die vielfältigen Unternehmensbesuche und Praxisdialoge, die zu einer Horizonterweiterung führen.

Wiens Industrie hautnah

Der Programmkoordinator vor Ort in Wien Dr. Hans-Jürgen August (Lehrbeauftragter der RWU) ermöglichte den Studierenden die „gelebte Unternehmenspraxis“ mit enger Verzahnung zur Technischen Universität (TU) Wien.

Außerdem besuchten die Studierenden vier international tätige Industrieunternehmen und bekamen praxisnahe Eindrücke aus den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung sowie Luft- und Raumfahrttechnik. Beim Hightech-Unternehmen Frequentis stand die Bedeutung von Präzision und Zuverlässigkeit im Mittelpunkt. Das Wiener Unternehmen entwickelt sicherheitskritische Kommunikationssysteme für Luft- und Raumfahrt sowie öffentliche Sicherheit und überzeugte durch höchste Qualitätsstandards. Siemens Österreich demonstrierte, wie „digitale Zwillinge“, Automatisierung und 3D-Druck die industrielle Produktion revolutionieren, während die TU Wien Pilotfabrik Industrie 4.0 mit modernster Robotik und Simulation praxisnah zeigte, wie Industrie 4.0 Realität wird. Abgerundet wurde der Aufenthalt in Wien durch Vorträge von Vertretern von „TTTech Aerospace“ und „TTControl“, die innovative Lösungen für sichere Kommunikations- und Steuerungssysteme in der Luftfahrt bzw. bei mobilen Arbeitsmaschinen präsentierten.

Neben dem akademischen und businessbezogenen Programm nutzten die Studierenden auch die Gelegenheit, die Stadt Wien bei einer Stadtführung näher kennenzulernen. Besichtigt wurden neben den „Klassikern“ wie das Albertina Museum, die Hofburg, die Oper und die Nationalbibliothek auch die Seestadt Aspern, das größte Stadtentwicklungsprojekt Europas. Dabei durften auch kulinarische „Schmankerl“ wie Wiener Schnitzel, Apfelstrudel und Kaiserschmarrn nicht fehlen. Die kulturelle Vielfalt, beeindruckende Architektur und das lebendige Stadtbild hinterließen bleibende Eindrücke.

Besuch der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Budapest

Bei der AHK Budapest erhielten die Studierenden spannende Einblicke in die Arbeits-, Kommunikations- und Führungskultur einer internationalen Institution, die zwischen der deutschen und ungarischen Wirtschaft eine Vermittlerrolle einnimmt. In Vorträgen wurde deutlich, wie wichtig interkulturelle Kompetenz, Teamarbeit und emotionale Intelligenz in einem multikulturellen Umfeld sind. Die AHK verbindet deutsche Effizienz mit ungarischer Beziehungsorientierung – ein Zusammenspiel, das wirtschaftliche Kooperationen erfolgreich macht und den Studierenden praxisrelevant verdeutlichte, welche Bedeutung kulturelle Offenheit und Anpassungsfähigkeit im internationalen Kontext haben.

Bei Banyai Butorok Kft., einem traditionsreichen Familienunternehmen, das hochwertige Möbel für Kundinnen und Kunden in ganz Europa fertigt, stand die Verbindung von handwerklicher Präzision und moderner Technologie im Mittelpunkt. 

Der Programmkoordinator Dr. László Bodolay (Lehrbeauftragter der RWU) führte die Gruppe durch Budapest und Szentendre, sprach über Traditionen, Architektur und Geschichte. Bei einem Spaziergang durch die historische Altstadt, einem Besuch der Großen Markthalle und beim Genuss typischer ungarischer Spezialitäten, hinterließ die Stadt bleibende Eindrücke. Kulinarisch bietet die Stadt auch einige traditionelle Spezialitäten wie Gulasch, Langos und Baumstriezel, welche von den Studierenden ausprobiert wurden. Ebenso wurde das Künstlerstädtchen Szentendre mit seinen Galerien, bunten Häusern, engen Gassen und einem Marzipanmuseum besichtigt. 

Die Donau bot ebenfalls mit ihren Bootstouren zahlreiche Möglichkeiten zur Erkundung der Stadt. Die Studierenden konnten in dieser Woche wertvolle Erfahrungen auf internationaler Ebene im kulturellen, businessbezogenen und akademischen Bereich sammeln, sodass die Studienreise für alle Teilnehmenden ein absolutes Highlight war. 

Text:
Vanessa Klein (Studentin Wirtschaftspsychologie) , Niklas Moch (Student Wirtschaftsingenieurwesen)