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Deutschlandstipendium

„Trau dich und glaub an dich selbst“ – Maxi Lena Klingebiel über ihren Weg mit Stipendium

Ein Stipendium – ist das überhaupt etwas für mich? Diese Frage stellte sich auch Maxi Lena zunächst. Heute weiß die Studentin des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre und Management: Sehr gute Studienleistungen sind zwar wichtig, aber auch weitere Aspekte wie ehrenamtliches Engagement und persönliche Erfahrungen können bei der Vergabe eines Stipendiums eine Rolle spielen.

Auf die verschiedenen Fördermöglichkeiten wurde Maxi Lena aufmerksam, als sie aufgrund ihrer Leistungen für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen wurde. Das brachte sie dazu, sich näher mit dem Thema Stipendien auseinanderzusetzen und sich über weitere Angebote wie das Deutschlandstipendium zu informieren. Für die Bewerbung stellte sie unter anderem einen ausführlichen Lebenslauf, ein Anschreiben und Nachweise über ihr Engagement zusammen.

Mehr als finanzielle Unterstützung

Seit Oktober 2025 erhält Maxi Lena das Deutschlandstipendium. Die Förderung umfasst 300 Euro monatlich, die zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Fördernden getragen werden. Bei ihr ist das die STENDER GmbH aus Wangen, von der sie sich sehr gut unterstützt fühlt und die sie im Rahmen des Stipendiums auch persönlich näher kennenlernen durfte. Dadurch konnte sie nicht nur Einblicke in das Unternehmen gewinnen, sondern auch wertvolle Kontakte knüpfen und ihr berufliches Netzwerk erweitern.

Die finanzielle Entlastung gibt ihr mehr Spielraum im Studienalltag. So konnte sie beispielsweise an einer Summer School in Brüssel teilnehmen, die ohne das Stipendium für sie nicht möglich gewesen wäre. Auch zusätzliche Angebote wie Einladungen zu Karriereveranstaltungen bieten die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Einblicke in die Berufswelt zu gewinnen.

Für Maxi Lena ist die Förderung zugleich eine Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen. Die Zusage kam für sie überraschend, umso größer war die Freude. Das Stipendium motiviert sie, ihre Ziele weiterzuverfolgen, und stärkt ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Der Mut, es einfach zu versuchen

Natürlich bringt ein Stipendium auch den Anspruch mit sich, den eigenen Leistungen weiterhin gerecht zu werden. Maxi Lena empfindet das jedoch vor allem als Ansporn. Es motiviert sie, dass ihr Einsatz wahrgenommen und gewürdigt wird.

Ihre wichtigste Erkenntnis: Man sollte sich nicht selbst von einer Bewerbung ausschließen. Sehr gute Noten sind nicht das einzige Kriterium – auch Engagement und die Persönlichkeit zählen. Wer sich neben dem Studium einbringt, sollte das in der Bewerbung sichtbar machen.

Ihre Botschaft an andere Studierende lautet deshalb: „Trau dich!“ 

Maxi Lena weiß, dass es neben dem Deutschlandstipendium auch noch weitere Stipendien gibt, für die man sich bewerben kann. Beispielsweise gibt es das Baden-Württemberg-Stipendium, das Maxi Lenas Kommilitone Elias Baier bei dessen Auslandsaufenthalt in den USA unterstützt. 

Auch themenspezifische Stipendien wie das Fulbright-Reisestipendium unterstützen Studierende bei verschiedenen Vorhaben, so auch Elias in den USA (mehr über Elias hier). 

Das Deutschlandstipendium wird jeweils für ein Jahr vergeben. Für eine Verlängerung muss anschließend erneut ein Nachweis über die Studienleistungen eingereicht werden. Für Maxi Lena hat sich der Schritt gelohnt. Sie möchte andere Studierende ermutigen, ihre Möglichkeiten zu nutzen und an sich selbst zu glauben. Denn manchmal beginnt eine neue Chance genau damit, dass man es einfach versucht.