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EinBlick in die Hochschule

Die "Fakultät T" öffnet ihre Türen

EinBlick in Fakultät T

Dieses Mal war Professor Dr. Nils Hagen an der Reihe, die Fakultät T, deren aktuelle Projekte, sowie die zukünftigen Pläne der Abteilung vorzustellen.

Bei seinem Überblick sprach Hagen unter anderem über die vier Grundsäulen der Fakultät (international – interdisziplinär – innovativ – unternehmerisch) und stellte deren Studiengänge vor. Hervorgehoben wurden dabei der am stärksten besuchte Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaftslehre und Management“ sowie der international ausgerichtete Studiengang „Physical Engineering“. Dieser bietet internationalen Studenten die Möglichkeit die ersten Semester in englischer Sprach zu besuchen.

Vorstellung der Labore der Fakultät T

Um einen Eindruck in die Arbeit der Fakultät T zu erhalten wurden außerdem exemplarisch zwei Labore vorgestellt:

Professor Dr. Steffen Jäckle und Professor Dr. Tobias Harth präsentierten die Eye-Tracking-Systeme des Insight Excellence Lab (IXL). Mithilfe dieser Technik könne die Reihenfolge der Blicke, sowie deren Verweildauer untersucht und so Marktforschung betrieben werden, erklärt Jäckle.

In Kooperation mit dem Automobilhersteller Mercedes-Benz hat das Labor bereits einen Usability-Test für einen Elektro-Van ausgeführt. Auch in Zukunft sind weitere Zusammenarbeiten geplant, wie beispielsweise mit der Stadt Weingarten. Dann soll die vor kurzem gestartete lokale Online-Marktplatz „Welfenmarkt“ auf seine Benutzerfreundlichkeit getestet werden.

Neben dem IXL wurde auch das 3D-Lab von Professor Dr. Jörg Eberhardt vorgestellt. Dort beschäftigen sich die Studenten unter anderem mit 3D-Drucktechnologien und maschinellem Sehen. Dank dieser Technologien seien die Möglichkeiten der Konstruktionen und des Designs grenzenlos, sagt Eberhardt. So sollen in Zukunft mithilfe der 3D-Drucktechnologien beispielsweise Organe, Wohnhäuser oder Textilien gedruckt werden. Auch das Design der Drucke wandelt sich mit der Zeit. Inzwischen seien viele Konstruktionen bionisch inspiriert, so Eberhardt.

Am Ende der Vorträge gab es die Möglichkeit die Eye-Tracking-Systeme selbst auszuprobieren oder das 3D-Lab zu besuchen.