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Sozialräumliche Teilhabe

Sozialräumliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und herausfordernden Verhaltensweisen

Ein Projekt von

In den letzten Jahren wurde sowohl durch Gesetze und Konventionen wie das BTHG und die UN-BRK als auch durch einen gesellschaftlichen Wandel das Thema der Inklusion zunehmend relevant. Vor diesem Hintergrund beschäftigte sich die Studierendengruppe im Rahmen eines Forschungsprojektes, angeleitet durch Frau Prof. Dr. Wiebke Falk, mit der Teilhabesituation der Bewohner*innen einer süddeutschen Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Hierbei geht es darum, Bedingungen der sozialräumlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung und herausfordernden Verhaltensweisen in den Blick zu nehmen.

 

Studierende berichten aus ihrem Praxisprojekt:

Unser Anliegen bestand darin, die wichtigsten Aspekte einer teilhabeorientierten Sozialen Arbeit in der Gestaltung des Alltags der Bewohner*innen herauszuarbeiten und diese in Form einer Handlungsempfehlung der Einrichtung darzulegen. Um diesem Ziel nahe zu kommen, wurden die Kenntnisse der Mitarbeiter*innen und Führungskräfte über die Thematik der Teilhabe in Interviews erfragt und deren Antworten vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Literatur kritisch ausgewertet. Die Befragung von Bewohner*innen war bedingt durch Infektionsschutzmaßnahmen in der sogenannten Corona-Pandemie nicht möglich.

Wir hoffen, mit dieser Arbeit einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass jeder Mensch trotz Einschränkungen an der Gesellschaft teilhaben kann. Aus der Sicht der Studierenden stellte das zweisemestrige Projekt außerdem eine gute Möglichkeit dar, die theoretisch erlernten Forschungsmethoden in der Praxis anzuwenden und dadurch auf die Anforderungen einer forschungsbasierten Masterthesis vorbereitet zu werden.