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Pornografie, Cybermobbing, Suizid – Gefahren im Internet für Jugendliche

#chatten #posten #surfen #wordwideweb – junge Menschen können sich im Internet frei bewegen. Sie haben die Möglichkeit sich weiterzubilden, Ideen auszutauschen, Freundschaften auf der ganzen Welt zu schließen und vieles mehr. Online zu sein ist für die Jugendlichen heute selbstverständlich. Laut einer Studie sind 97 % der Jugendlichen täglich im Internet (JIM-Studie, 2018). Aber mit welchen Themen werden sie durch das Internet konfrontiert und welche Gefahren verbergen sich aus Sicht der Sozialen Arbeit dahinter?

Im Rahmen eines Forschungsprojektes unter der Anleitung von Prof. Dr. phil. Hendrik Reismann führte unsere Projektgruppe eine Untersuchung anhand eines Online-Fragebogens durch. Der Fragebogen wurde über soziale Netzwerke veröffentlicht und befragte Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren über die Verwendung des Internets und der sozialen Netzwerke. Auf verschiedene Themen, die unsere Projektgruppe als interessant und wichtig empfand, fokussierten wir im Rahmen unserer Projektarbeit. Diese waren im Einzelnen: Cybermobbing, Rechtsextremismus, Pornografie, Drogen, Anorexie, Selbstverletzung und Suizid. Außerdem befassten wir uns mit der Nutzungsdauer des Internets, die Art, mit welchen Geräten Jugendliche hauptsächlich im Internet surfen und über welche soziale Netzwerkgruppen sie den Kontakt zu anderen Personen aufbauen.

Das Thema „Gefahren im Internet“ sehen wir als eine relativ neue und schnell laufende Entwicklung in unserer „Generation Internet“ vor allem bei Jugendlichen an und sind daher der Meinung, dass dies insbesondere im Kontext der Sozialen Arbeit weiteren Forschungsbedarf erfordert.