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Veranstaltung
Prof. Dr. Julia Wege

Kinovorstellung "Soziale Arbeit"

C004
Gebäude C

Leibnizstr. 11 88250 Weingarten

Öffentlichkeit
Studienanfänger
Studieninteressierte
Beschäftigte
Professorenschaft
Studierende
Filmvorführung Soziale Arbeit
Kinovorstellung des Imagefilms "Soziale Arbeit" an der RWU
Quelle:
RWU

Fakultät S und Hunger&Hirn präsentieren: 

Soziale Arbeit - Chance und Zukunft

Ein Imagefilm für mehr Sichtbarkeit der Sozialen Arbeit

Alle Interessierten sind herzlich zur Kinovorstellung eingeladen!

In Zusammenarbeit mit dem professionellen Filmteam von Thomas Sonnenburg, der 2008 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, hat Professorin Dr. Julia Wege mit Studierenden der Hochschule Ravensburg Weingarten (RWU) den Imagefilm „Soziale Arbeit – Chance und Zukunft“ erstellt, der die Soziale Arbeit als Profession in seiner Vielfältigkeit präsentiert, wie es bisher bundesweit noch kein Film geschafft hat.

Die Soziale Arbeit ist in der Öffentlichkeit oft unsichtbar und mit vielen Vorurteilen verbunden. Oft fehlen Einblicke über die Arbeitsfelder. Ein neuer Imagefilm soll dies ändern. Zusammen mit neun Studierenden der Hochschule Ravensburg-Weingarten drehte das professionelle Filmteam von Thomas Sonnenburg im Rahmen der Kreativwoche im zweiten Semester Soziale Arbeit einen Film über das Studium der Sozialen Arbeit an der RWU, Professorin Dr. Julia Wege leitete das Projekt.

Die RWU hat eine lange Geschichte in der Sozialen Arbeit. Die Fakultät Soziale Arbeit ist eine der Gründungsfakultäten der RWU. Derzeit studieren pro Semester über 50 Studierende Soziale Arbeit und somit gehört dieser zu den beliebtesten Studiengängen an der Hochschule.

„Die Idee zum Imagefilm entstand eigentlich durch Gespräche und Diskussionen mit Studierenden in den Vorlesungen“ erklärt Professorin Dr. Julia Wege. Denn viele Studierende haben auch die Erfahrungen gemacht, sich rechtfertigen zu müssen, warum sie Soziale Arbeit studieren. Es gibt zu wenige Kenntnisse in der Gesellschaft darüber, wie wichtig und vielfältig der Beruf ist, und welche attraktiven Berufsaussichten damit verbunden sind.  Gemeinsam mit Thomas Sonnenburg und seinem Filmteam Alexander Sonnenburg, Dario Niederprüm und Paul Ott wurde das Projekt in fünf Monaten geplant und umgesetzt. Es wurden Studierende aus unterschiedlichen Semestern einbezogen, Workshops und Diskussionsgruppen durchgeführt, Recherchegruppen eingerichtet und ein Casting für die Hauptrollen durchgeführt. Der Filmregisseur und Produzent Thomas Sonnenburg hat seinen Hintergrund in der Sozialen Arbeit, gerade deshalb ist es ihm ein besonderes Anliegen gewesen, das Filmprojekt gemeinsam mit den Studierenden umzusetzen.

In Zusammenarbeit mit sozialen Trägern aus der Region Ort entstand ein Film, der ein gemeinsames und authentisches Bild der Sozialen Arbeit vermittelt. Nicht nur die Hochschule wird mit ihrem schönen Campus und einer ansprechenden Lernatmosphäre im Film vorgestellt, sondern es entstanden bei den Dreharbeiten sehr emotionale Momente mit den Klient*innen in den verschiedenen Arbeitsfeldern, die berühren und gleichzeitig die Vielfalt der Tätigkeitsfelder aufzeigt. Auch wurde die schöne Naturlandschaft der Region Oberschwaben und Allgäu bewusst mit einbezogen. 

Als Kooperationspartner konnte die stationäre Einrichtung für Kinder Arche Noah im Allgäu, die Arkarde e.V. für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten in Ravensburg und der Lehenhof im Deggenhausertal für Menschen mit Beeinträchtigungen gewonnen werden.

Beim Filmdreh wurden Momente aufgenommen, welche die Soziale Arbeit sowie das Studium an der RWU vor Ort repräsentieren. „Meine Motivation bei diesem Film mitzuwirken war es, aufzuzeigen, wie wichtig Soziale Arbeit in der Gesellschaft ist und dass wir Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen begleiten“, erklärt die Studentin Amrei Duckek, die eine Hauptprotagonistinnenrolle im Film einnimmt.

Die Filmszenen wurden an vier Tagen vorgenommen, die Vor- und Nachbereitung dauerte über Monate. „Es ist spannend zu sehen, wie viel Arbeit hinter einem solchen Filmprojekt steht. Jede einzelne Szene hat viele Koordinations- und Arbeitsstunden gebraucht, um den perfekten Moment einzufangen“ erklärt die Studentin Natalie Hartmann, die ebenso im Film mitwirkte.

Der Film konnte nur durch die großzügige Spende von 20.000 Euro von Dr. Damaris Köhler und Dr. Richard Heil ermöglicht werden.