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Tag der Praxisanleitung

Aus der Theorie in die Praxis

Vortrag von Prof. Lange und Prof. Klimsa.
Quelle:
Katharina Koppenhöfer

Bereits seit der Einführung des Studiengangs Soziale Arbeit im Jahr 1981 existiert der „Tag der Praxisanleitung“ an der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Dabei kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Einrichtungen und Institutionen, an denen Studierende ihr Praxissemester leisten, an der Hochschule zusammen. Den thematischen Schwerpunkt des Treffens Anfang Mai bildeten die Mediatisierung und Digitalisierung.

„Der Studiengang Soziale Arbeit ist eine tragende Säule der Hochschule Ravensburg-Weingarten“, begrüßte Professorin Dr. Theresia Simon, Prorektorin für Studium, Didaktik und Qualitätsmanagement, die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und brachte damit die enge Verbundenheit der Hochschule mit den sozialen Einrichtungen in der Region zum Ausdruck.

Und der Dekan der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Professor Dr. Wolfgang Wasel pflichtete bei: „Für eine Hochschule der angewandten Wissenschaften ist es fundamental, dass die Studierenden in den Institutionen ihre Erfahrungen sammeln können. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Zudem können die Studierenden der Sozialen Arbeit am Tag der Praxisanleitung sehen, aus wie vielen verschiedenen Bereichen und Handlungsfeldern die Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen kommen. „Die Studierenden erhalten hier einen Überblick über die zahlreichen Optionen nach dem Studium“, so Wasel.

Am Tag der Praxisanleitung spielt neben der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Praxis immer auch die Zukunft der Sozialen Arbeit im Allgemeinen eine wichtige Rolle. In diesem Jahr referierten Professor Dr. Andreas Lange und Professorin Dr. Anja Klimsa zum Thema „Medien in der Sozialen Arbeit“. Sie haben vor kurzem ein Lehrbuch dazu veröffentlicht und stellten nun einige Punkte daraus vor. „Die schnelle Abfolge von Innovationen im Medienbereich erfordert große Bereitschaft dazuzulernen“, so Klimsa. Zudem seien Medien heute omnipräsent, ergänzt Lange. „Das hat aber auch viele positive Effekte, zum Beispiel ist es durch die Medien heute viel leichter Kontakte aufrecht zu erhalten und die Kommunikation kann sich räumlich ausdehnen“, erklärt Klimsa.

Im Anschluss an den Fachvortrag informierte Professorin Dr. Annerose Siebert die Anleiterinnen und Anleiter über die Aufgaben und die Entwicklung des Praxisamtes. „Die gute Tradition des Tages der Praxisanleitung möchten wir auch in den nächsten Jahren fortführen“, sagte abschließend Siebert, die als Praxisamtsleiterin für die Organisation der Tagung verantwortlich ist. „Damit möchten wir auch unseren Dank an die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter für die Betreuung unserer Studierenden zum Ausdruck bringen.“

Am Nachmittag gab es für die Studierenden der Sozialen Arbeit eine Informationsveranstaltung zum Thema „Was kommt nach dem Praxissemester?“.

Text:
Katharina Koppenhöfer