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Gremien

Neue Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung

Allgemeine SPO

Am 16. Januar hat der Senat den neuen Allgemeinen Teil der Studien- und Prüfungsordnung (SPO) der RWU verabschiedet. „Die veränderte Studierendenschaft, aber auch die Möglichkeiten der Digitalisierung in Lehre und Prüfungen haben eine Aktualisierung der Allgemeinen SPO notwendig gemacht“, sagt Professorin Dr. Theresia Simon. Als Prorektorin für Studium, Didaktik und Qualitätsmanagement hat sie gemeinsam mit dem zentralen Studienausschuss, ein beratender Ausschuss des Senats, den Allgemeinen Teil der SPO überarbeitet. Die Neuregelungen werden ab dem Wintersemester 2020/2021 in Kraft treten.

„Es gibt einige wichtige Veränderungen“, sagt Theresia Simon. „Wir hoffen, die Situation für die Studierenden damit vereinfachen zu können.“ Eine Änderung sei die Streichung der Härtefallregelung. Studierende sollen in Zukunft zwei Wiederholungsversuche bei nicht bestandenen Prüfungen haben. „Vor dem zweiten Wiederholungsversuch muss allerdings eine verbindliche fachliche Beratung in Anspruch genommen werden“, erklärt Theresia Simon. Den Studierenden soll diese Neuregelung eine psychische Entlastung bieten. Zusätzlich müssen die Prüfungsleistungen des Grundstudiums nicht vollständig bis zum Ende des vierten oder fünften Semesters (je nach Studiengang) erbracht werden. So können bald 10 ECTS-Punkte noch zu einem späteren Zeitpunkt erworben werden.

Außerdem sei die Prüfungsan- und abmeldung vereinfacht, sowie die Möglichkeit einer elektronischen Prüfung in der Allgemeinen SPO verankert worden. „Eine Prüfungsanmeldung ist aus prüfungsorganisatorischen Gründen weiterhin notwendig. Wer nicht zur Prüfung erscheint, soll zukünftig als abgemeldet gelten." Dies gilt jedoch nicht, falls bereits ein Prüfungsbestandteil begonnen wurde. Auch für Studierende mit familiären Verpflichtungen wird es eine Veränderung geben. Diese werden, wie auch Studierende mit chronischen Erkrankungen, die Möglichkeit bekommen, das Praxissemester auf zwei Semester zu verlängern. „Damit wird unsere Hochschule noch familienfreundlicher“, so Theresia Simon.

Text:
Hannah Bucher