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Weiterdenkertagung

Vince Ebert_

Weiterdenkertagung – ein Erfolg unseres berufsbegleitenden Masterstudiengangs "Management im Sozial- und Gesundheitswesen"

Heute schon vormerken:

Weiterdenkertagung21 - Optimal.Sozial.Digital

mit Vince Ebert

In Anschluss an den gleichermaßen informativen wie unterhaltsamen Vortrag von Vince Ebert diskutieren Sie mit Minister Manne Lucha und bekommen Ein- und Ausblicke auf den Stand der Digitalisierung im Sozial- und Gesundheitswesen.

Wir freuen uns auf Sie

am Donnerstag, 22. Juli 2021,
von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr,
im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten.

Die Veranstaltung wird am 17. September 2021 mit Workshops und weiteren Weiterdenkersessions fortgeführt.

Für Ihre Anmeldung füllen Sie netterweise diesen kurzen Anmeldebogen aus.

Vince Ebert

Die Teilnahmegebühr in Höhe von 30.- € überweisen Sie bitte auf das

Projektkonto der Weiterdenkertagung.
Baden-Württembergische Bank (Landesoberkasse Baden-Württemberg)

IBAN: DE02 6005 0101 7495 5301 02 

Projektnummer 7446020201

Verwendungszweck 181875240014014

 

Fragen richten Sie bitte an msg@hs-weingarten.de

Rückblick MSG Weiterdenkertagung20 - ONLINE

Die Weiterdenkertagung20 (von 16. Oktober bis 4. Dezember 2020) hat uns und über 100 Teilnehmern viele spannende Einblicke und innovative Erkenntnisse ermöglicht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen wunderbaren Referenten für Ihr Engagement und Ihren Beitrag zum Gelingen der Tagung.

Die Weiterdenkertagung20 befasste sich mit den Wirkungen digitaler Transformation für die Gesundheits-und Sozialwirtschaft. Dabei wurde besonders deutlich, dass es eine Wandlung von Systemen hin zu Netzwerken bedeutet. In Systemen sind die Systemelemente, die Beteiligten definiert. Die Beteiligten stehen miteinander in Beziehung und werden bei klaren Grenzen insgesamt gesteuert. Dagegen gibt es in Netzwerken weder Rollen noch Funktionen. Netzwerke sind offen und durchlässig. Dies bedingt, dass sich neue Führungsmodelle wie Holokratie und Soziokratie herausbilden. Dazu hin sind neue Wertschöpfungsketten die Folge. Zugleich müssen sich die Unternehmen in einem sich rasant verändernden Umfeld den organisatorischen Herausforderungen stellen. Hierbei ist es von größter Bedeutung gerade auch die technischen Veränderungen zu erkennen und rechtzeitig die Weichen richtig zu stellen. Dabei ist der Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) , welches als größtes IT-Projekt der Welt verstanden werden kann, von essentieller Bedeutung. Die Inbetriebnahme der TI bedeutet einen großen Schritt in Richtung eines zukunftsweisenden Gesundheits- und Sozialsystems. Die digitale Vernetzung aller Akteure wird eine deutliche Verbesserung der Klienten- und Patientenversorgung mit sich bringen. Die Verantwortlichen in Unternehmen der Sozialwirtschaft und der Gesundheitswirtschaft sind gefordert, sich in diesem Wandel zurechtzufinden.

Neben der technischen Infrastruktur, die zum einen Softwarelösungen umfasst und zum anderen erfordert, die kritische Infrastruktur krisenfest zu gestalten, müssen die Unternehmen und Institutionen im Sozial- und Gesundheitswesen eine umfassende Kundenorientierung im digitalen transformierten Umfeld leben. Hierzu zählt insbesondere, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der digitalen Arbeitswelt zu verstehen, deren Bedürfnisse in einem Ausgleich von privaten und beruflichen Anforderungen ernstzunehmen und zu unterstützend zu begleiten. Dazu zählt auch, dass bereits in der Phase der Personalgewinnung, dem recruitment, digitale Instrumente genutzt werden und zugleich ein konsistentes Bild des Arbeitserlebens im Unternehmen gezeigt wird. Digitale Plattformen für die Ansprache potentieller Mitarbeiter müssen professionell genutzt werden. Diese Seite des Personalmarketings spiegelt das Verständnis der sozialen Einrichtung in Bezug auf die eigene Kundenorientierung. Im Zuge dessen wurde für das Marketing von Sozial-und Gesundheitseinrichtungen im Rahmen der Weiterdenkertagung 20 in einem Sieben-Punkte-Memorandum festgehalten, dass Dienstleistungen nur gemeinsam mit den Klienten und Kunden entwickelt werden können, um erfolgreich zu sein. So sind auch Personalgewinnung nur erfolgreich, wenn sie die Perspektive der potentiellen Mitarbeiter erfassen. Sozial-und Gesundheitseinrichtungen müssen den persönlichen Austausch, barrierefrei und auf Augenhöhe ermöglichen. Die Zielgruppen werden auch.im Internet angesprochen. Zeitnah ist auf Kundenkommentare zu reagieren. Insbesondere ist dabei wichtig, die Kommunikation nach innen, die Kommunikation mit den Mitarbeitern zu pflegen. So sollen Mitarbeiter ebenso wie Kunden als Markenbotschafter von den Dienstleistungen des Unternehmens Erfolgsfaktoren für die Kundenorientierungüberzeugt sein und nach draußen berichten. Darüber hinaus ist in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft ein enger Kontakt zu allen Stakeholdern essenziell. Unmittelbare und zeitnahe Reaktionen, die dank technologischer Möglichkeiten standardisiert und doch zugleich individualisiert erfolgen können, eröffnen zugleich Raum und Zeit für den persönlichen und individualisierten Kontakt mit den Klienten und Kunden  Empathie, Erfahrung und Freundlichkeit zeichnet die Mitarbeiter in Unternehmen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft aus. Sie gehen auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden ein und sind stolz auf ihre Arbeit. Wenngleich sich die Unternehmen überwiegend an den durch die Kostenträger festgelegten Erstattungssätzen zu orientieren haben, erfolgt eine individuelle Preisgestaltung. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden ist dabei wesentliches Kriterium. In der sozialen Gesundheitswirtschaft wird auch in einem digitalen Umfeld und bei digitaler Transformation auf die Qualität der Versorgung in hohem Maße geachtet, damit die Kunden Qualität und Werte auch im kleinsten Detail fühlen und die Stakeholder dies ebenso wahrnehmen.

Digitale Transformation bedeutet, die Anforderungen und Bedürfnisse aller Kunden und Mitarbeiter im Blick zu behalten und im Sinne werteorientierter Unternehmensführung systematisch zu berücksichtigen. Wie dies gelingen kann, welche Schritte hierfür notwendig sind, weshalb digitale Lösungen Optionen zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur darstellen, wird auf der Weiterdenkertagung 21 beleuchtet.

Die "7 Erfolgsfaktoren für die Kundenorientierung von heute und morgen" wurden mit allen Teilnehmern des Workshops IV unter Anleitung von 'ebene_c' entwickelt und steht Ihnen zum Download zur Verfügung.

Diesen Vorträgen durften wir gespannt und folgen:
Erföffnungsvortrag von Frau Professorin Dr. Andréa Belliger (Institut für Kommunikation & Führung IKF, Luzern) zum Thema „Digitale Transformation. Das gesellschaftliche Phänomen jenseits von Apps und smarten Algorithmen“.
Workshop I: "Die Telematik startet durch", Thorsten Blocher (CGM Compu Group Medical)
Workshop II: "10 Wege, um Bewerber erfolgreich zu vergraulen“ Martin Maas und Marcus Fischer - Time4Hires
Workshop III:"Mensch bleiben in digitaler Arbeitswelt" Raimund Alker, MBA (Trelleborg), Ines Wotsch, (McKesson Europe AG)
Workshop IV: "Erfolgsfaktoren für die Kundenorientierung von heute und morgen." Arne Mack, Stefan Bohrmann (ebene c)

Auf Wunsch - Sie melden sich dafür einfach via msg@rwu.de - dürfen wir Ihnen die entsprechenden Vortragsfolien zu Verfügung stellen.

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Weiterdenkertagung _

Weiterdenkertagung _ Kundenorientierung

Weiterdenkertagung _ Mensch bleiben

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Archiv

Konzepte für die Pflege der Zukunft - „Was können wir vom Buurtzorg-Modell lernen?“

Jos de Blok referierte auf der voll besetzten Weiterdenkertagung über das von ihm entwickelte Pflege-Konzept "Buurtzorg".

Die Reihen waren voll besetzt bei der diesjährigen Weiterdenkertagung des Masterstudiengangs "Management im Sozial- und Gesundheitswesen" an der RWU. Mit verantwortlich dafür war sicherlich auch der aus Holland angereiste Gast: Jos de Blok referierte über das von ihm 2007 entwickelte Pflege-Konzept "Buurtzorg". Als ambulanter Pflegedienst mit vier Pflegefachkräften begonnen, sind inzwischen über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Buurtzorg tätig und das Konzept wird in zahlreichen Ländern rund um den Globus adaptiert.

Trotz dieser enormen Expansion bleibt einer der zentralen Leitsätze dieses Konzepts „Keep it small. Keep it simple." Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in weitgehend selbstorganisierten und selbstbestimmten Gruppen organisiert.

Auf dem anschließenden Podium diskutierten mit Jos de Blok Nadine-Michèle Szepan vom AOK Bundesverband, der Geschäftsführer der Liebenau Lebenswert Alter gGmbH Dr. Alexander Lahl, der Dekan der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege Professor Dr. Wolfgang Wasel sowie der RWU-Student und Stationsleiter der Oberschwabenklinik Mario Müller. Moderiert wurde die Diskussion von Professor Dr. Axel Olaf Kern

Der Video-Zusammenschnitt des Vortrags ist auf unserer Lernplattform (Moodle) zu finden. Bitte verwenden Sie den Gastzugang.