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Energie- und Umwelttechnik Absolvent: Kevin Nafz

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Technologie mit gesellschaftlichem Mehrwert

Wer bist du und was machst du heute beruflich?

Mein Name ist Kevin Nafz. Nach meiner Ausbildung habe ich über den zweiten Bildungsweg Energie- und Umwelttechnik studiert und 2025 abgeschlossen. Heute arbeite ich in einem renommierten Forschungsinstitut im Bereich erneuerbare Energieträger und Verfahren. Dort entwickle ich Elektrolyseure, die ich anschließend aufbaue, in Betrieb nehme und teste. Außerdem wirke ich bei Versuchen für Kunden mit und begleite diese während des gesamten Prozesses.

Was macht deine Arbeit besonders spannend und wie sieht ein typischer Tag bei dir aus?

Kurz gesagt, das Spannendste an meiner Arbeit ist, dass ich aktiv daran mitwirken kann, die Technologie von morgen zu entwickeln und zu erforschen. Dadurch bleibe ich stets auf dem neuesten Stand der Technik. Mein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich und umfangreich. Da ich in mehreren Projekten gleichzeitig involviert bin, habe ich einen idealen Ausgleich zwischen Büro und Labor. Zwischen Meetings und PC-Arbeit bleibt immer Zeit, ins Labor zu gehen, um an neuen Testsystemen zu arbeiten oder Versuche durchzuführen.

Wie zeigt sich für dich, dass Energie- und Umwelttechnik ein Studiengang mit echten Berufschancen ist?

Durch das Umdenken in Politik und Industrie ist ein wichtiger Grundstein gelegt, wodurch der Bedarf in diesem Bereich stark ansteigt. Energie- und Umwelttechnik ist ein breit aufgestellter und zukunftsorientierter Studiengang, der mit umfassendem technischem Wissen überzeugt und damit beste Voraussetzungen für vielfältige Berufschancen bietet.

Vor meinem Berufsstart, hätte ich nie gedacht, dass …

Ich hätte nie gedacht, dass ich mit diesem Studium in der Forschung Fuß fassen kann. Ich war zunächst der Meinung, dass der Studiengang hauptsächlich auf Beraterpositionen in Ingenieurbüros ausgerichtet ist. Doch das stimmt nicht – Energie- und Umwelttechnik eröffnet im Berufsleben deutlich mehr Möglichkeiten und bietet vielfältige Perspektiven. 

Warum hast du dich damals für Energie- und Umwelttechnik entschieden?

Energie- und Umwelttechnik erschien mir langfristig als sehr zukunftsfähiger Studiengang mit guten beruflichen Chancen. Außerdem hoffte ich, durch Energie- und Umwelttechnik ein abwechslungsreiches Studium zu absolvieren und später in einem ebenso vielseitigen Berufsfeld arbeiten zu können.

Woran merkst du in deinem Job, dass deine Arbeit wirklich etwas für Umwelt oder Gesellschaft bewirkt?

Zum einen sehe ich es daran, dass die Ergebnisse unserer Forschungs- und Testarbeiten – sowohl im kleinen als auch im großen Maßstab – nach erfolgreicher Erprobung an die Industrie weitergegeben und schließlich in die Serienproduktion übernommen werden. Zum anderen wird der Beitrag deutlich, wenn wir Meilensteine erreichen, etwa im Bereich der Elektrolyse oder der CO₂-Abscheidung aus der Luft.

Was sollte man für ein Energie- und Umwelttechnik Studium mitbringen – und was muss man nicht unbedingt perfekt können, um gut hineinzufinden?

Für das Energie- und Umwelttechnik Studium sollte man Interesse an innovativer Technik und den Wunsch mitbringen, in den Bereichen Energie und Umwelt etwas zu bewegen. Kleinere Schwierigkeiten in Mathe oder Physik sind kein Problem – das Studium bietet viele Möglichkeiten zur Unterstützung, zum Beispiel durch Tutorien.

Was würdest du deinem 17-jährigen Ich raten?

Informiere dich gründlich und überlege, was dir im späteren Berufsleben wichtig ist und was du bewirken möchtest. Wenn du zum Beispiel technisches Interesse hast, wirst du in einem technischen Studium oder Beruf sicherlich Freude haben. Letztlich entscheidet dein Gefühl, welcher Weg zu dir passt. Nutze Angebote wie Studienberatungen, spreche mit Profs / Studenten und starte vorbereitet in deine Entscheidung. 

Wie war der Zusammenhalt unter den Studierenden?

Im Energie- und Umwelttechnik Studium wächst man zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen, in der Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft großgeschrieben werden. Studium und Freizeit verschmelzen oft, gemeinsame Urlaube und Prüfungsvorbereitungen fördern den Teamgeist. Die Harmonie zwischen den Semestern sorgt für ein unterstützendes Miteinander vom ersten bis zum letzten Semester.

Wie kann man mit Technik etwas Positives für Umwelt, Klima oder Gesellschaft bewirken?

Man kann durch Weiterentwicklung bestehender Technologien, Umdenken und Innovationen sowie durch die Kombination verschiedener Technologien nachhaltige und langfristige Lösungen schaffen. Solche ganzheitlichen Konzepte helfen, Umwelt- und Klimaziele zu erreichen und gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

Hast du Unterstützung im Studium erlebt, zum Beispiel bei Lernproblemen?

Im Studium erlebte ich einen großen Zusammenhalt: Die Stärken der einen glichen die Schwächen der anderen aus. Gemeinsam meisterten wir Herausforderungen und unterstützten uns gegenseitig – das motivierte uns und brachte uns weiter.

Vervollständige den Satz: Energie- und Umwelttechnik zu studieren lohnt sich, weil ...

Es ein vielseitiger und zukunftsorientierter Studiengang mit breitem Fachwissen ist – von Photovoltaik bis Brennstoffzellentechnik – der hilft, persönliche Interessen gezielt zu entwickeln.

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