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Corona - Was geht

Tüfteln für den guten Zweck

Corona Was geht - HOME produziert Schutzschilde

Die RWU steht auch in diesen außergewöhnlichen Tagen und Wochen nicht still. An vielen Stellen wird mit Engagement und Kreativität an neuen Lösungen gearbeitet. Mit der Reihe „Corona – Was geht“ möchten wir den Blick nicht nur auf das richten, was derzeit nicht möglich ist, sondern gerade auch auf das, was geht.

Das Team vom House of Makers and Engineers (HOME) an der RWU hat beschlossen, seine Fähigkeiten in der aktuellen Krisensituation in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Und zwar in Form von Gesichtsschilden für besonders gefährdete Umgebungen. Diese Schilde sind ein effektiverer Spuckschutz als die gängigen Masken und behindern zudem die Atmung nicht so sehr.

Nachdem die zunächst angefragten Stellen keinen Bedarf meldeten, da die Versorgung z.B. in den Krankenhäusern gedeckt sei, haben die Studentinnen und Studenten ihren Radius ausgeweitet. Aktuell steht das HOME nun mit lokalen und regionalen Altersheimen sowie mit ambulanten Pflegediensten in Kontakt, die dringenden Bedarf angemeldet haben.

Die Schutzausrüstung besteht aus einer Halterung, die in den 3D-Druckern des HOME produziert wird. Hinzu kommt eine Scheibe, die in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik auf dem Lasercutter ihre endgültige Form erhält. „Das Material dazu wurde spontan und großzügig von der Firma Plastico Kunststoffe in Baindt gesponsort“, berichten Michael Schichta und Aaron Ritter vom HOME. „Unsere erste Lieferung umfasst nun 50 Masken.“

 

News & FAQ zum Umgang mit Corona an der RWU

Text:
Christoph Oldenkotte / Professor Dr. Markus Pfeil