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Gesundheitsförderung

Gut fürs Herz

Woman in autumnal landscape
Quelle:
pixabay, CC0

Kurzzeitiger Stress kann motivierend wirken. Langanhaltender Stress dagegen schädigt die Gesundheit. Leider bemerken wir im Alltag oft nicht, ob wir bereits dauergestresst sind. Anzeichen dafür können eine dauerhaft erhöhte Herzfrequenz, Schlafstörungen oder auch eine gestörte Balance von Atmung und Herzschlag sein. Eine wissenschaftlich anerkannte Möglichkeit, das eigene Stressniveau zu ermitteln, ist die Messung der Herzratenvariabilität (HRV), also die Anpassungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems.

Am 27.11. nutzten gut 40 Lehrende und Mitarbeitende der RWU die Gelegenheit, einen solchen HRV-Test durchzuführen. Angeboten wurde er von der AOK Bodensee-Oberschwaben, dem Gesundheitspartner der Hochschule. Eine kurze Atemübung später hielten die Teilnehmenden ihre Auswertung in Händen.

Wer nicht so gut abschnitt wie erhofft, oder wer sein gutes Ergebnis dauerhaft halten möchte, benötigt dafür übrigens nur drei Minuten täglich: Fünf Sekunden einatmen, fünf Sekunden ausatmen. Drei Minuten lang. Bereits diese einfache Übung hilft dabei, das Herz-Kreislaufsystem zu trainieren. Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, die Atemübungen anbieten. Aber es geht auch rein analog. Einatmen, ausatmen. Gegen den Stress, fürs Herz.

Für Interessierte: eine gute Zusammenfassung zur Herzratenvariabilität finden Sie hier.

Text:
C. Reudanik