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Corona - Was geht

Digitale Lösungen für herausfordernde Zeiten

Corona Was geht - Hackaton wirVSvirus

Die RWU steht auch in diesen außergewöhnlichen Tagen und Wochen nicht still. An vielen Stellen wird mit Engagement und Kreativität an neuen Lösungen gearbeitet. Mit der Reihe „Corona – Was geht“ möchten wir den Blick nicht nur auf das richten, was derzeit nicht möglich ist, sondern gerade auch auf das, was geht.

Gemeinsam mit Informatikerinnen und Informatikern aus ganz Deutschland hat Bianca-Maria Braun am bundesweiten Hackathon der Bundesregierung #WirVSVirus teilgenommen. Im Vordergrund der Aktion stand die Frage, wie wir als Gesellschaft die Herausforderungen, die im Zuge der Corona Krise entstehen, mit neuen digitalen Lösungen gemeinsam meistern können.

Die RWU-Studentin entwickelte mit ihrem Team die Webapplikation „Corona Exchange“. Die Plattform soll das Tauschen von Gütern und Dienstleistungen so organisieren, dass alle Bürgerinnen und Bürger ausreichend versorgt sind. Übermäßig erworbene Artikel können regional angeboten und gegen nicht vorhandene Artikel getauscht werden.

Fokus auf Austausch und geografische Nähe

Die verfügbaren Kleinanzeigenplattformen sind bislang nicht auf diese Thematik spezialisiert und werden von den Menschen auch nicht derart genutzt. Geografische Nähe ist ebenfalls bislang kein prominenter Faktor. „Es war eine tolle Erfahrung, in solch kurzer Zeit ein Projekt auf die Beine zu stellen, das für die Gemeinschaft einen Mehrwert darstellt. Insbesondere die unkomplizierte Zusammenarbeit im Team hat mir viel Spaß gemacht", berichtet Bianca-Maria Braun.

Die App entwickelt sie nun selbständig in einem Projekt an der Hochschule weiter. Marius Hofmeister, Professor für Webentwicklung, hat die Arbeit betreut und ist begeistert von der Initiative: „Es ist toll, wenn unsere Studentinnen und Studenten solches Eigenengagement zeigen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten können intelligente digitale Lösungen das Leben punktuell vereinfachen.“

Hintergrund:

Der Hackathon #WirvsVirus bot einen gemeinsamen organisatorischen und technischen Rahmen, in dem sich Programmiererinnen und Programmierer, Designerinnen und Designer, Kreative, Problemlöserinnen und Problemlöser sowie sozial engagierte Bürgerinnen und Bürger über zwei Tage online einbringen und funktionierende Prototypen und Lösungsansätze – digital und nicht-digital – für gesellschaftlich relevante Fragestellungen im Hinblick auf die Corona-Krise entwickeln konnten. Die besten Ideen sollen anschließend verstetigt und weiterentwickelt werden.

 

News & FAQ zum Umgang mit Corona an der RWU

Text:
Marius Hofmeister / Christoph Oldenkotte